Promethazin ist ein Phenothiazin-Derivat und ein stark sedierendes H1-Antihistaminikum mit nur geringen antipsychotischen Eigenschaften. In Deutschland wird orales Promethazin je nach Präparat unter anderem bei Unruhe- und Erregungszuständen im Rahmen psychiatrischer Grunderkrankungen sowie, wenn geeignete Alternativen nicht durchführbar oder erfolglos waren, bei Übelkeit und Erbrechen oder Schlafstörungen bei Erwachsenen eingesetzt. Dosis und Dauer müssen ärztlich festgelegt und möglichst niedrig beziehungsweise kurz gehalten werden. Dieser Artikel erläutert Wirkung, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen, problematische Einnahme und Überdosierung.
Klinische Ressource
Promethazin
Promethazin ist ein stark sedierendes H1-Antihistaminikum. Überblick über zugelassene Anwendungen, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen, problematische Einnahme, Absetzen und Überdosierung.

Kurzübersicht
- Promethazin ist ein stark sedierendes H1-Antihistaminikum mit nur geringen antipsychotischen Eigenschaften. Die zugelassenen Anwendungen hängen vom Präparat ab.
- Schläfrigkeit, Mundtrockenheit und Kreislaufbeschwerden sind möglich; selten treten schwere Herzrhythmusstörungen oder ein malignes neuroleptisches Syndrom auf.
- Keinen Alkohol trinken und dämpfende Arzneimittel nur nach ärztlicher Prüfung kombinieren. Bei Überdosierungsverdacht sofort medizinischen Rat einholen; bei schweren Symptomen 112 rufen.
DAS KÖNNTE HILFREICH SEIN
Ein guter Ausgangspunkt.
Behandelte Erkrankungen
Mehr erfahrenBehandlungsmöglichkeitenDiagnostik und Planung der privaten stationären Behandlung
Mehr erfahrenAufenthalt planenSo funktioniert die Aufnahme
Mehr erfahrenDiagnostik und Planung der privaten stationären Behandlung
Mehr erfahrenAufenthalt planenSo funktioniert die Aufnahme
Mehr erfahrenVerstehenBehandelte Erkrankungen
Mehr erfahrenRedaktionelle Evidenz
Evidenz und Quellen
Ausgewählte klinische Leitlinien, begutachtete Forschung und Public-Health-Quellen, die in diesem Artikel verwendet wurden.
Klinischer Kontext
Klare Informationen werden im Kontext komplexer und gleichzeitig auftretender Beschwerdebilder vermittelt.
Individuelle Faktoren
Diagnostik bleibt unverzichtbar, da Bedürfnisse und Risiken von Person zu Person verschieden sind.
Nächste Schritte
Ein vertrauliches Gespräch kann helfen, den am besten geeigneten weiteren Weg zu klären.
Sie sind unsicher, wie die Situation einzuordnen ist?
Ihr Aufnahmeteam


Ein vertrauliches Erstgespräch kann helfen, das Beschwerdebild zu klären und zu prüfen, ob unser Umfeld geeignet ist.