THE BALANCE

Vertrauliche Beratung

Sprechen wir über Ihren nächsten Schritt.

Unser Aufnahmeteam berät Sie zur Behandlung für Sie selbst oder einen Menschen, der Ihnen nahesteht.

Ihr Aufnahmeteam

Jil Moore
Jil MooreDirektorin Kundenbeziehungen
Cynthia Nakhle
Cynthia NakhleAufnahmemanagerin

Private Behandlung

Doppeldiagnose

Eine Doppeldiagnose beschreibt das gleichzeitige Vorliegen einer psychischen Erkrankung und einer substanzbezogenen oder verhaltensbezogenen Störung. Eine wirksame Behandlung erfordert eine integrierte, ärztlich verantwortete Diagnostik und Therapie, die Sicherheit, Stabilisierung und Rückfallprophylaxe systematisch berücksichtigt.

Klinisch geprüft vonDr. Sarah Boss, MD
Steinhaus mit Rasen und Swimmingpool

Kurzübersicht

  • Eine Doppeldiagnose bezeichnet das gleichzeitige Auftreten einer psychischen Erkrankung und einer substanz- oder verhaltensbezogenen Störung, die sich gegenseitig beeinflussen können.
  • THE BALANCE behandelt beide Problembereiche integriert, diagnostikgeleitet und multidisziplinär und berücksichtigt dabei gemeinsame Auslöser, Bewältigungsmuster, Traumafolgen und die Regulation des Nervensystems.
  • Je nach Schweregrad, Risiko und Stabilität kann die Versorgung stationäre Behandlung, medizinische Stabilisierung oder Entgiftung sowie ambulante und strukturierte Weiterbehandlung umfassen.
Doppeldiagnose | Behandlungsleitfaden

Ihr Leitfaden zur Behandlung

Behandlungsleitfaden: Doppeldiagnose

Ein klarer Überblick über Abklärung, Behandlung und Ihren Aufenthalt bei THE BALANCE. Lesen Sie in Ruhe oder teilen Sie den Leitfaden mit einer vertrauten Person.

PDF · 8 Seiten · Deutsch · 260 KB

Als Doppeldiagnose wird das zeitgleiche Vorliegen einer psychischen Erkrankung und einer substanzbezogenen oder verhaltensbezogenen Störung bezeichnet.

Bei THE BALANCE wird eine Doppeldiagnose als klinisch verflochtenes Gesamtbild verstanden. Diagnostik und Behandlung zielen darauf ab, gemeinsame Auslöser, Aufrechterhaltungsmechanismen, Bewältigungsmuster und eine mögliche Dysregulation des Nervensystems in einem abgestimmten, integrierten Vorgehen zu adressieren.

DOPPELDIAGNOSE VERSTEHEN

Eine Doppeldiagnose kann sich unter anderem in folgenden Kombinationen zeigen:

  • Depression und Alkoholkonsum
  • Angststörung und Substanzkonsum
  • traumabezogene Störungen und Abhängigkeitserkrankungen
  • affektive Störungen und verhaltensbezogene Bewältigungsmuster

Die Störungsbilder beeinflussen sich häufig gegenseitig. Werden sie getrennt behandelt, können sich Symptome verstärken und die Stabilisierung wird klinisch anspruchsvoller.

WIE SICH EINE DOPPELDIAGNOSE ZEIGEN KANN

Bei einer Doppeldiagnose können unter anderem folgende Merkmale auftreten:

  • Wechsel zwischen emotionaler Belastung und zwanghaftem Bewältigungsverhalten
  • Schwierigkeiten, Abstinenz oder psychische Stabilität aufrechtzuerhalten
  • Zunahme psychischer Symptome im Zusammenhang mit Substanzkonsum
  • ausgeprägte Stressreaktivität oder emotionale Dysregulation
  • Rückfallzyklen mit kurzfristiger Entlastung

Die Symptomatik ist in der Regel eng miteinander verbunden und klinisch nicht sinnvoll voneinander zu trennen.

WARUM INTEGRIERTE BEHANDLUNG UNERLÄSSLICH IST

Die isolierte Behandlung nur eines Anteils ist bei Doppeldiagnosen selten ausreichend wirksam. Bei THE BALANCE gilt:

  • psychische Erkrankung und substanz-/verhaltensbezogene Problematik werden parallel behandelt
  • die Behandlungsplanung berücksichtigt gemeinsame zugrunde liegende Mechanismen
  • fragmentierte oder rein sequenzielle Vorgehensweisen werden vermieden

Ein integriertes Vorgehen reduziert das Risiko von Symptomverlagerung und Rückfällen.

TRAUMASENSIBLER UND REGULATIONSFOKUSSIERTER ANSATZ

Doppeldiagnosen stehen häufig im Zusammenhang mit Traumaerfahrungen und chronischer Belastung. Entsprechend werden in der Behandlung priorisiert:

Doppeldiagnose

Behandlung, die sich an Ihnen orientiert.

Verschiedene Bereiche der Unterstützung. Ein abgestimmter Plan.

Sie

Ihre Bedürfnisse, Ihre Geschichte und Ihre Ziele

Psychologische Begleitung

Psychologische, zwischenmenschliche und verhaltensbezogene Aspekte zusammenführen.

Klinische Behandlung

Zusammenwirkende Erkrankungen in einer abgestimmten Abklärung berücksichtigen.

Grundlagen im Alltag

Prioritäten gemeinsam festlegen und die Behandlungsintensität anpassen.

Weiterführende Betreuung

Planung der weiteren Unterstützung und der Rückkehr nach Hause.

  • Sicherheit und Stabilisierung
  • Regulation des Nervensystems
  • klinisches Verständnis der Funktion von Substanzkonsum oder Verhaltensweisen
  • schrittweiser Ersatz von Bewältigungsstrategien statt abruptem Entzug ohne Stabilisierung

Veränderungen werden graduell, indikationsgeleitet und unter fachlicher Verantwortung umgesetzt.

WIE THE BALANCE DOPPELDIAGNOSEN BEHANDELT

Die Versorgung ist:

  • diagnostikgeleitet und individualisiert
  • multidisziplinär und eng koordiniert
  • in allen Disziplinen traumasensibel ausgerichtet
  • auf psychologische, physiologische und verhaltensbezogene Muster ausgerichtet

Je nach Indikation können Psychotherapie, psychiatrische Behandlung, neurobiologische und somatische Verfahren sowie strukturierte Rehabilitations- und Rückfallpräventionssettings eingesetzt werden – in einem klinisch kohärenten Gesamtkonzept.

DIE ROLLE DES NERVENSYSTEMS

Bei Doppeldiagnosen dienen Substanzen oder bestimmte Verhaltensweisen nicht selten dem Versuch, das Nervensystem zu beeinflussen. Dies kann beinhalten:

  • Dämpfung von Übererregung
  • Vermeidung emotionaler Überflutung
  • Umgang mit innerer Instabilität

Eine gezielte Unterstützung der Regulation kann die Abhängigkeit von maladaptiven Bewältigungsstrategien reduzieren.

STATIONÄRE UND AMBULANTE BEHANDLUNGSFORMEN

Abhängig von Schweregrad, Risiko und Komplexität kann die Behandlung erfolgen im Rahmen von:

  • individualisierter stationärer Behandlung
  • medizinischer Stabilisierung und Entgiftung (bei Indikation)
  • ambulanter Behandlung und strukturierter Weiterbehandlung

Die Versorgungsstufe wird anhand von Sicherheitsaspekten, Stabilität und klinischer Behandlungsbereitschaft festgelegt.

WICHTIGER HINWEIS ZU ERWARTUNGEN

Der Verlauf bei Doppeldiagnosen ist häufig nicht linear. Fortschritt zeigt sich unter anderem in:

  • verbesserter Emotionsregulation
  • geringerer Abhängigkeit von Substanzen oder Verhaltensweisen
  • zunehmender Einsicht und psychischer Belastbarkeit
  • tragfähigen, langfristig anwendbaren Bewältigungsstrategien

Im Vordergrund steht eine nachhaltige Stabilisierung und Rückfallprophylaxe, nicht eine kurzfristige Symptomunterdrückung.

NÄCHSTE SCHRITTE

Wenn bei Ihnen oder einer nahestehenden Person psychische Beschwerden und substanz- oder verhaltensbezogene Schwierigkeiten gemeinsam auftreten, kann das Aufnahmeteam vertraulich orientieren und die klinisch angemessenen nächsten Schritte im Rahmen einer indikationsgeleiteten Abklärung unterstützen.

Was dies umfasst
01

Diagnostik

Die Situation wird im Kontext verstanden, bevor Empfehlungen ausgesprochen werden.

02

Individuelles Team

Fachdisziplinen und Behandelnde werden passend zum Beschwerdebild ausgewählt.

03

Kontinuität

Die Versorgung berücksichtigt Familie, Zuhause und bestehende professionelle Beziehungen.

Sie sind unsicher, wie die Situation einzuordnen ist?

Ihr Aufnahmeteam

Jil Moore
Jil MooreDirektorin Kundenbeziehungen
Cynthia Nakhle
Cynthia NakhleAufnahmemanagerin

Ein vertrauliches Erstgespräch kann helfen, das Beschwerdebild zu klären und zu prüfen, ob unser Umfeld geeignet ist.

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