Living a Life in Balance
Genesung von PTBS und Trauma: Sicherheit durch Rolfing, somatische Arbeit und Körperwahrnehmung finden
Mit Petró Kohut
Abdullah Boulad reflektiert sein Gespräch mit Petró Kohut über Genesung von PTBS und Trauma sowie Sicherheit durch Rolfing und somatische Arbeit …

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Genesung von PTBS und Trauma: Sicherheit durch Rolfing, somatische Arbeit und Körperwahrnehmung finden
Petró Kohut
Themen dieses Gesprächs
Petrós Weg in der Körperarbeit
Die Verbindung zwischen Körper und Psyche verstehen
Echte Körperwahrnehmung entwickeln
Weitere Themen
- Intellektuelle Reaktionen gegenüber emotionaler Präsenz
- Was verursacht Abkopplung? Trauma, Druck und Erziehung
- Emotionale Auswirkungen von Internaten und fehlender Sicherheit
- Persönliche Entwicklung durch Trauma und Wiederverbindung
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Der Gast
Petró Kohut
Über Petró: Petró Kohut ist seit über zwei Jahrzehnten im helfenden Bereich tätig und verbindet manuelle Therapie, Körperarbeit, Rolfing® und Traumaarbeit auf fundierte und sich stetig weiterentwickelnde Weise. Seine Arbeit konzentriert sich darauf, die Ursachen von Verspannungen und Schmerzen – Körperhaltung, Bewegungsmuster und unverarbeitete Traumata – mithilfe manueller Techniken zu bearbeiten, die das myofasziale System des Körpers einbeziehen. Aufbauend auf einer soliden Grundlage in therapeutischer Massage und Sportmassage hat er sein Tätigkeitsfeld um strukturelle Integration erweitert und befindet sich derzeit in der Ausbildung in Somatic Experiencing. Petró engagiert sich mit großer Überzeugung für Männerarbeit und menschliches Potenzial. Er gestaltet Sitzungen, die nicht nur körperlich verändernd wirken, sondern häufig auch emotional tiefgreifend sind.
Vom Gastgeber
Gedanken zum Gespräch
Was mir aus diesem Gespräch besonders in Erinnerung geblieben ist
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Im Gespräch mit Petró Kohut beeindruckte mich, wie die Beziehung zwischen körperlichem Erleben, emotionaler Regulation und einem spürbaren Gefühl von Sicherheit herausgearbeitet wurde. Diese Themen werden häufig getrennt voneinander betrachtet, obwohl sie sich im Leben eines Menschen fortlaufend gegenseitig beeinflussen können.
Mir fiel auf, wie häufig Menschen lernen, ihre Erfahrungen intellektuell zu erklären, während sie von körperlichen Signalen abgekoppelt bleiben. Körperbezogene Wahrnehmung kann eine wichtige Dimension ergänzen, sofern sie in einem behutsamen Tempo erfolgt und in eine angemessene psychologische und medizinische Beurteilung eingebunden ist.
Die zentrale Erkenntnis besteht für mich nicht darin, dass der Körper den Geist ersetzt. Vielmehr ist menschliches Erleben miteinander verknüpft. Bewegung, Atmung, Berührung, Schlaf und Empfindungen können neben Sprache, Reflexion und Beziehungen von Bedeutung sein, wobei jede Intervention individuell ausgewählt werden sollte.
Meine weiterführende Überlegung ist, dass Balance kein festes Ziel darstellt. Sie ist die Fähigkeit, wahrzunehmen, was geschieht, zu verstehen, was möglicherweise dahintersteht, und bewusster darauf zu reagieren. Professionelle Unterstützung kann dabei helfen, diese Fähigkeit zu entwickeln, muss jedoch stets in den Lebensumständen, Entscheidungen und der Sicherheit der jeweiligen Person verankert bleiben.
Zusammenfassung der Folge
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Sehen Sie sich jetzt ein Gespräch an, das Ihre Sicht auf die Rolle des Körpers für das emotionale und psychische Wohlbefinden verändern wird.
Im Laufe des Gesprächs kehren wir immer wieder dazu zurück, wie wichtig es ist, unter die Oberfläche sichtbarer Symptome oder Verhaltensweisen zu schauen. Ziel ist es nicht, jede Erfahrung mit derselben Erklärung zu versehen, sondern die Kombination aus Vorgeschichte, Beziehungen, Körper, Umfeld und Bedeutung zu verstehen, die für diese Person relevant sein könnte.
Das vollständige Transkript
Transkript in der Originalsprache · EN