Amphetamin ist ein zentral wirkendes Stimulans. Verschreibungspflichtige Arzneimittel mit Amphetamin-Wirkstoffen müssen von illegal hergestelltem „Speed“ unterschieden werden: Bei Straßenprodukten sind Zusammensetzung und Wirkstoffgehalt unvorhersehbar. Dieser Überblick behandelt Wirkung, Risiken, Abhängigkeit, Entzug und Behandlung.
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Häufige Fragen
Wie lange ist Amphetamin im Blut nachweisbar?
Dafür gibt es keine verlässliche Einheitsdauer. Das Nachweisfenster hängt unter anderem von Probe und Testverfahren, Wirkstoff und Formulierung, Dosis, Häufigkeit, Stoffwechsel sowie Leber- und Nierenfunktion ab. Ein Labor oder eine medizinische Fachperson kann das konkrete Ergebnis einordnen.
Wie wirkt Amphetamin?
Amphetamin erhöht vor allem die Verfügbarkeit von Dopamin und Noradrenalin im zentralen Nervensystem. Das kann Wachheit und Antrieb steigern, aber auch Puls, Blutdruck und Körpertemperatur erhöhen sowie Angst, Unruhe oder psychotische Symptome auslösen.
Was macht Amphetamin mit dem Körper?
Die Wirkung hängt von Produkt, Dosis, Einnahmeweg und Person ab. Möglich sind weniger Müdigkeit und Appetit, aber auch Schlaflosigkeit, Überhitzung, Herz-Kreislauf-Probleme und psychische Beschwerden. Bei Brustschmerz, Krampfanfall, Kollaps, schwerer Überhitzung oder Bewusstseinsstörung sofort 112 rufen.