Living a Life in Balance
Die Weisheit des Körpers erschließen: Wie Achtsamkeit, Meditation und Atemarbeit in der Traumatherapie helfen
Mit David Cornwell
Abdullah Boulad reflektiert sein Gespräch mit David Cornwell darüber, wie Achtsamkeit, Meditation und Atemarbeit in der Traumatherapie helfen können …

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Die Weisheit des Körpers erschließen: Wie Achtsamkeit, Meditation und Atemarbeit in der Traumatherapie helfen
David Cornwell
Themen dieses Gesprächs
Was ist Meditation? Eine einfache Einführung
Wie Therapie und Meditation Davids Leben veränderten
Traumabewältigung durch die Integration von Körper und Geist
Weitere Themen
- Die Ausbildung in achtsamkeitsbasierter Psychotherapie erklärt
- Lernen von Chris Cullen und der Einfluss Oxfords
- Die Neurowissenschaft hinter Achtsamkeit und Heilung
- Persönliche Entwicklung: Wie Meditation das Selbst prägt
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Der Gast
David Cornwell
Über David: David Cornwell ist ein akkreditierter Psychotherapeut mit einem Masterabschluss in achtsamkeitsbasierter kognitiver Therapie der Universität Oxford und mehr als 25 Jahren eigener Achtsamkeitspraxis. Er ist auf körperzentrierte Ansätze zur Behandlung von Trauma, Depression und chronischem Stress spezialisiert und verbindet Gesprächstherapie mit somatischen Methoden und EMDR. Nachdem er 35 Jahre lang mit Asthma gelebt hatte, entwickelte David ein Programm, das ihm half, vollständig ohne Medikamente auszukommen – eine Erfahrung, die seine Arbeit maßgeblich prägt. Heute unterstützt er bei The Balance Klientinnen und Klienten dabei, lang anhaltende Spannungen zu lösen und wieder Zugang zu ihrer angeborenen Heilungsfähigkeit zu finden. Dabei verbindet er Psychotherapie, Achtsamkeit und Körperwahrnehmung zu einem ganzheitlichen Weg tiefgreifender Veränderung.
Vom Gastgeber
Gedanken zum Gespräch
Was mir aus diesem Gespräch besonders in Erinnerung geblieben ist
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Im Gespräch mit David Cornwell beeindruckte mich, wie es den Zusammenhang zwischen körperlichem Erleben, emotionaler Regulation und einem spürbaren Gefühl von Sicherheit verdeutlichte. Diese Themen werden häufig getrennt voneinander betrachtet, obwohl sie sich im Leben eines Menschen fortwährend gegenseitig beeinflussen können.
Mir fiel auf, wie oft Menschen lernen, ihre Erfahrungen intellektuell zu erklären, während sie von körperlichen Signalen abgeschnitten bleiben. Körperbezogene Wahrnehmung kann eine wichtige Dimension ergänzen, sofern sie behutsam dosiert und mit einer angemessenen psychologischen und medizinischen Beurteilung verbunden wird.
Die zentrale Erkenntnis ist für mich nicht, dass der Körper den Geist ersetzt. Vielmehr ist menschliches Erleben miteinander verknüpft. Bewegung, Atem, Berührung, Schlaf und Sinneswahrnehmung können neben Sprache, Reflexion und Beziehungen von Bedeutung sein, wobei jede Intervention individuell ausgewählt wird.
Meine weiterführende Überlegung ist, dass Balance kein festes Ziel darstellt. Sie ist die Fähigkeit, wahrzunehmen, was geschieht, zu verstehen, was dem möglicherweise zugrunde liegt, und bewusster darauf zu reagieren. Professionelle Unterstützung kann dazu beitragen, diese Fähigkeit zu entwickeln, muss jedoch stets in den Lebensumständen, Entscheidungen und der Sicherheit der betreffenden Person verankert bleiben.
Zusammenfassung der Folge
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Sehen Sie sich jetzt ein Gespräch an, das Ihre Sicht auf die Verbindung zwischen Körper, Geist und Emotionen möglicherweise verändert.
Im Verlauf des Gesprächs kommen wir immer wieder darauf zurück, wie wichtig es ist, hinter sichtbare Symptome oder Verhaltensweisen zu blicken. Es geht nicht darum, jede Erfahrung in ein einziges Erklärungsmuster zu zwingen, sondern zu verstehen, welche Kombination aus Vorgeschichte, Beziehungen, Körper, Umfeld und Bedeutung für diese Person relevant sein könnte.
Das vollständige Transkript
Transkript in der Originalsprache · EN