- Kurzüberblick Bei THE BALANCE werden Gespräche über Struktur, Dauer und Investition mit derselben Sorgfalt, Diskretion und Verantwortung geführt wie klinische Fragen.
- Da komplexe psychische Erkrankungen und Suchterkrankungen erheblich variieren, wird Behandlung nicht als festes Paket strukturiert – und Preise werden nicht als Menü dargestellt.
- Gleichzeitig stellen wir realistische Orientierungsrahmen zur Investition zur Verfügung, um eine verantwortungsvolle Planung zu ermöglichen.
Kurzüberblick
Bei THE BALANCE werden Gespräche über Struktur, Dauer und Investition mit derselben Sorgfalt, Diskretion und Verantwortung geführt wie klinische Fragen. Da komplexe psychische Erkrankungen und Suchterkrankungen erheblich variieren, wird Behandlung nicht als festes Paket strukturiert – und Preise werden nicht als Menü dargestellt. Gleichzeitig stellen wir realistische Orientierungsrahmen zur Investition zur Verfügung, um eine verantwortungsvolle Planung zu ermöglichen. Eine endgültige Empfehlung erfolgt ausschließlich nach einer vertraulichen klinischen Einschätzung.
Wie Behandlung strukturiert ist
Die meisten Fälle folgen einem phasenbasierten Ablauf:
Vertrauliche Einschätzung → Stationäre Phase → Übergangsphase → Kontinuität & Nachsorge
Nicht jeder Fall erfordert jede Phase. Komplexität, psychiatrische Stabilität, bisherige Behandlungserfahrungen und der Bedarf an Kontinuität bestimmen Struktur und Dauer. In komplexen Fällen ist die Unterschätzung der notwendigen Intensität oder Dauer eine der häufigsten Ursachen für Rückfälle oder Behandlungsabbrüche.
Beispielhafte Behandlungspfade
Die folgenden Beispiele spiegeln typische Muster vergleichbarer Situationen wider. Sie dienen ausschließlich der Orientierung und ersetzen keine klinische Einschätzung.
Behandlungspfad A – Strukturierte Stabilisierung
Typische Situation
- Eine primäre psychische oder suchtspezifische Problematik
- Keine ausgeprägte medizinische Instabilität
- Begrenzte vorherige Behandlungsversuche
- Moderater Bedarf an Struktur und Stabilisierung
Klinische Struktur
- Stationäre Behandlung: ca. 3–4 Wochen
- Strukturiertes therapeutisches Programm
- Reguläre psychiatrische und medizinische Begleitung
- Erste Planung der Nachsorge
Typischer Gesamtinvestitionsrahmen: EUR 150.000 – 250.000
Behandlungspfad B – Komplexes Rückfall- & Traumamuster
Typische Situation
- Mehrere überlappende psychische oder suchtspezifische Problembereiche
- Trauma mit Einfluss auf Rückfallrisiko oder Therapieverlauf
- Frühere Behandlungsversuche ohne nachhaltige Stabilisierung
- Erhöhter Bedarf an Individualisierung und psychiatrischer Einbindung
Klinische Struktur
- Individualisierte stationäre Behandlung: ca. 3–4 Wochen
- Erhöhte psychiatrische und multidisziplinäre Intensität
- Strukturierte Übergangsphase (2–4 Wochen, abhängig von Stabilität)
- Koordinierte Kontinuitäts- und Nachsorgeplanung
Typischer Gesamtinvestitionsrahmen: EUR 250.000 – 500.000
Behandlungspfad C – Hochrisiko- & Hochkomplexer Fall
Typische Situation
- Wiederholtes Therapieversagen
- Psychiatrische Instabilität oder diagnostische Unklarheit
- Ausgeprägte Traumafaktoren mit Einfluss auf Stabilität
- Erhöhtes Rückfall- oder Sicherheitsrisiko
- Hoher Bedarf an Diskretion und Risikomanagement
Klinische Struktur
- Medizinische Entgiftung (falls erforderlich)
- Individualisierte stationäre Behandlung: 4+ Wochen
- Erhöhte psychiatrische und medizinische Überwachung
- Erweiterte Übergangsphase
- Strukturierter Kontinuitätsplan über drei bis sechs Monate
Typischer Gesamtinvestitionsrahmen: EUR 500.000 – 900.000+
Was die Investition widerspiegelt
Die Investition berücksichtigt:
- Umfang der psychiatrischen und medizinischen Intensität
- Grad der Individualisierung
- Betreuungsverhältnis zwischen Fachpersonal und Klient
- Anforderungen an Risikomanagement und Stabilisierung
- Dauer der stationären Behandlung
- Übergangs- und langfristige Kontinuitätsplanung
Sie spiegelt nicht Standort oder Ausstattung wider.
Wie die Investition final bestätigt wird
Die oben genannten Orientierungsrahmen dienen der Planung. Die endgültigen Kosten werden erst bestätigt, nachdem:
- die klinische Eignung festgestellt wurde
- das angemessene Versorgungsniveau definiert ist
- Dauer und Struktur geklärt sind
- praktische Rahmenbedingungen verstanden wurden
Dies gewährleistet informierte, transparente und klinisch verantwortliche Gespräche – nicht spekulative Annahmen.
Versicherung & Drittzahler
Versicherungsleistungen und Beiträge Dritter variieren erheblich je nach Anbieter, Land und individueller Situation. Bei Bedarf besprechen wir:
- ob eine teilweise Kostenübernahme möglich ist
- welche Dokumentation erforderlich sein kann
- realistische Erwartungen hinsichtlich Erstattung
Versicherungsfragen bestimmen nicht die klinische Empfehlung.
Praktische Planung & Organisation
Nach einer Entscheidung zur Aufnahme werden praktische Schritte diskret und professionell koordiniert. Dazu können gehören:
- Reise- und Ankunftsplanung
- Termin- und Ablaufkoordination
- Abstimmung mit Vertretern oder Familie
- Administrative Vorbereitung vor Anreise
Ziel ist es, unnötige Komplexität zu reduzieren, damit sich Betroffene und Familien auf den klinischen Prozess konzentrieren können.
Häufig gestellte Fragen
Warum veröffentlichen Sie keine festen Preise?
Weil Behandlung individuell gestaltet wird. Feste Preislisten würden klinische Komplexität und verantwortungsvolle Planung nicht angemessen widerspiegeln.
Wann werden die finalen Kosten erläutert?
Nach einem ersten vertraulichen Gespräch und einer Einschätzung, sobald Empfehlungen klar definiert sind.
Ist eine Vorauszahlung erforderlich?
Die Zahlungsmodalitäten werden im Aufnahmeprozess transparent erläutert.
Arbeiten Sie mit Versicherungen zusammen?
Dies wird individuell je nach Situation und Zuständigkeit besprochen.
Ein Hinweis zur Verantwortung
Investitionsentscheidungen sind Teil eines umfassenderen Engagements für Stabilität, Kontinuität und langfristige Entwicklung. Bei THE BALANCE werden finanzielle Gespräche mit Klarheit, Diskretion und Respekt geführt – ohne Druck, Dringlichkeit oder kommerzielle Rahmung. Wenn die oben genannten Rahmenbedingungen grundsätzlich realistisch erscheinen, ist der nächste Schritt ein vertrauliches Gespräch mit unserem Admissions-Team, um zu klären, ob – und wie – wir verantwortungsvoll unterstützen können.





















