- Professionelle Zusammenarbeit – mit Klarheit und Verantwortung THE BALANCE kooperiert mit zuweisenden Fachpersonen, Behandlerteams und Institutionen, sofern dies klinisch indiziert, ethisch vertretbar und fachlich sinnvoll ist.
- Diese Seite richtet sich an ärztliche sowie psychologische/psychotherapeutische Fachpersonen, die eine Zuweisung oder eine professionelle Zusammenarbeit prüfen.
- Unser Vorgehen bei Zuweisungen Zuweisungen an THE BALANCE verstehen wir als fachärztlich/klinische Konsultation und nicht als pauschale Verantwortungsabgabe.
Professionelle Zusammenarbeit – mit Klarheit und Verantwortung
THE BALANCE kooperiert mit zuweisenden Fachpersonen, Behandlerteams und Institutionen, sofern dies klinisch indiziert, ethisch vertretbar und fachlich sinnvoll ist.
Bei Menschen mit komplexen, komorbiden oder therapieresistenten Krankheitsbildern sind Versorgungskontinuität, abgestimmte Verantwortlichkeiten und eine präzise Kommunikation zentral – insbesondere dann, wenn Schutz, strukturierte Rahmenbedingungen oder eine stationäre Stabilisierung medizinisch erforderlich sind.
Diese Seite richtet sich an ärztliche sowie psychologische/psychotherapeutische Fachpersonen, die eine Zuweisung oder eine professionelle Zusammenarbeit prüfen.
Unser Vorgehen bei Zuweisungen
Zuweisungen an THE BALANCE verstehen wir als fachärztlich/klinische Konsultation und nicht als pauschale Verantwortungsabgabe. Ziel ist es,
- die Expertise der zuweisenden Fachpersonen zu respektieren
- Eignung und Grenzen transparent zu klären
- Versorgungskontinuität nach Möglichkeit sicherzustellen
- innerhalb vereinbarter Rahmenbedingungen verantwortungsvoll zu kommunizieren
Eine Zuweisung bedeutet weder eine Empfehlung im Sinne einer pauschalen Befürwortung noch ersetzt sie bestehende Behandlungsbeziehungen, sofern dies nicht klinisch begründet ist.
Klinische Eignung & Selektivität
THE BALANCE nimmt Zuweisungen selektiv an, um sicherzustellen, dass die Behandlung
- klinisch angemessen
- ethisch verantwortbar
- mit Bedarf, Risiko und Kontext der betroffenen Person vereinbar
ist.
Nicht jede Zuweisung ist für ein privat-stationäres Setting geeignet. Wenn eine Aufnahme nicht angezeigt ist, unterstützen wir – soweit möglich – mit einer fachlichen Einordnung und Hinweisen zu alternativen Versorgungswegen.
Wann eine Zuweisung angezeigt sein kann
Eine Zuweisung an THE BALANCE kann erwogen werden, wenn
- ambulante oder gemeindenahe Versorgung an Grenzen stößt
- multiple Diagnosen oder Komorbiditäten die Behandlung wesentlich erschweren
- Trauma-Folgen oder eine Dysregulation des Nervensystems die Stabilität beeinträchtigen
- trotz Behandlungsmotivation wiederholte Rückfälle oder klinische Verschlechterungen auftreten
- Schutz, strukturierte Begrenzung oder räumliche Distanz medizinisch indiziert sind
- familiäre oder systemische Dynamiken den Therapieverlauf erheblich beeinträchtigen
Stationäre Behandlung wird als zeitlich begrenzte klinische Intervention innerhalb eines übergeordneten Behandlungsverlaufs verstanden.
Zusammenarbeit & Versorgungskontinuität
Sofern eine wirksame Einwilligung vorliegt, kann die Zusammenarbeit umfassen:
- Austausch relevanter klinischer Informationen
- gemeinsames Verständnis der Behandlungsvorgeschichte
- Abstimmung bei Aufnahme und Entlassung
- Unterstützung der Kontinuität im Rahmen der Nachsorge
- klare Abgrenzung klinischer Verantwortlichkeiten
In geeigneten Fällen kann eine strukturierte Intensive-Outpatient- bzw. Übergangsphase eingesetzt werden, um Step-down und Rücküberleitung in die ambulante Versorgung zu unterstützen.
Die Kontinuitätsplanung zielt darauf ab, die Reintegration in bestehende therapeutische Beziehungen zu ermöglichen, sofern dies klinisch sinnvoll ist – nicht darauf, diese zu ersetzen.
Professionelle Grenzen & Verantwortung
Die klinische Gesamtverantwortung während der Behandlung liegt bei der internen klinischen Leitung von THE BALANCE. Zuweisende Fachpersonen sollen ihre Verantwortung nicht automatisch abgeben und werden – sofern angezeigt und mit Einwilligung – nicht von einer weiteren Einbindung ausgeschlossen. Zuständigkeiten, Rollen und Kommunikationswege werden vorab klar besprochen und verbindlich vereinbart.
Arten professioneller Zuweisungen
Zuweisungen können erfolgen durch:
- Fachärztinnen/Fachärzte für Psychiatrie sowie Ärztinnen/Ärzte anderer Disziplinen
- Psychologinnen/Psychologen und Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten
- Krankenhäuser und Kliniken
- Sucht- und psychiatrische Versorgungsdienste
- Family Offices oder professionelle Vertreterinnen/Vertreter
- juristische oder treuhänderische Beraterinnen/Berater in unterstützender Funktion
Jede Zuweisung wird individuell geprüft.
Internationale & komplexe Fallkonstellationen
THE BALANCE arbeitet regelmäßig in Konstellationen mit
- international mobilen Personen
- UHNW-Familien und Family-Office-Strukturen
- grenzüberschreitender Versorgungskoordination
- reputationsbezogener, rechtlicher oder jurisdiktioneller Sensitivität
Aufnahme, Behandlungsplanung und Nachsorge erfolgen unter Berücksichtigung internationaler, kultureller und regulatorischer Rahmenbedingungen.
Vertraulichkeit & Informationsweitergabe
Sämtliche zuweisungsbezogene Kommunikation erfolgt vertraulich sowie im Einklang mit berufsrechtlichen, ethischen und gesetzlichen Vorgaben.
Wie eine professionelle Zuweisung initiiert wird
Vertrauliches klinisches Gespräch anfragen
Fachpersonen können THE BALANCE direkt kontaktieren, um einen Fall vertraulich zu besprechen. Erstgespräche dienen der klinischen Orientierung und begründen weder eine Verpflichtung noch eine Aufnahmezusage. Falls angezeigt, bitten wir um ergänzende Informationen, um eine verantwortliche Eignungsprüfung vornehmen zu können.
Hinweis zum professionellen Respekt
THE BALANCE versteht sich nicht als Ersatz bestehender Versorgungsnetzwerke. Unsere Aufgabe ist es, in komplexen Situationen ein spezifisches Setting und eine strukturierte klinische Intervention bereitzustellen – und dort kooperativ zu arbeiten, wo dies fachlich einen Mehrwert schafft.
