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Schweizer Wurzeln. Internationale Expertise. Persönliche Betreuung mit Privatsphäre und Diskretion.

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Vertrauliche Beratung

Sprechen wir über Ihren nächsten Schritt.

Unser Aufnahmeteam berät Sie zur Behandlung für Sie selbst oder einen Menschen, der Ihnen nahesteht.

Privatsphäre und Diskretion vom ersten Gespräch an.

Ihr Aufnahmeteam

Jil Moore
Jil MooreDirektorin Kundenbeziehungen
Cynthia Nakhle
Cynthia NakhleAufnahmemanagerin

Klinische Ressource

Menschen mit psychischen Schwierigkeiten unterstützen

Praktische Hinweise zum Zuhören, zum Anregen geeigneter Hilfe, zum Erkennen dringender Warnzeichen und zum Schutz Ihres Wohlbefindens, wenn ein nahestehender Mensch belastet ist.

Klinisch geprüft vonDr. Sarah Boss, MD
Steinhaus mit Swimmingpool, Rasen und Palmen

Wenn ein Mensch, der Ihnen nahesteht, belastet, zurückgezogen oder anders als sonst wirkt, ist es manchmal schwer, die richtigen Worte zu finden. Sie müssen die Person weder als „instabil“ bezeichnen noch eine Diagnose stellen, um Unterstützung anzubieten. Sprechen Sie zunächst an, was Ihnen aufgefallen ist, und fragen Sie, wie die Person ihre Situation erlebt.

Veränderungen der Stimmung, des Schlafs, des Verhaltens oder der Beziehungen können viele Ursachen haben. Eine schwierige Woche, eine Meinungsverschiedenheit oder eine ungewohnte Reaktion sind kein diagnostischer Test. Anhaltende Veränderungen, die Leid verursachen, den Alltag beeinträchtigen oder Sorgen um die Sicherheit auslösen, sollten fachlich abgeklärt werden.

Ein unterstützendes Gespräch beginnen

Wählen Sie einen ruhigen Zeitpunkt und einen Ort, an dem die Person ungestört sprechen kann. Bleiben Sie konkret und vermeiden Sie Urteile über ihren Charakter: „Sie wirken in letzter Zeit erschöpft und haben an Aktivitäten nicht teilgenommen, die Ihnen sonst Freude machen. Wie geht es Ihnen?“ Geben Sie der Person Raum, zu beschreiben, was sie erlebt, ohne vorschnell eine Lösung anzubieten.

Hilfreiche Antworten können sein:

  • „Das klingt schwierig. Wie erleben Sie das?“
  • „Möchten Sie, dass ich zuhöre, oder soll ich Ihnen helfen, über den nächsten Schritt nachzudenken?“
  • „Sie sind mir wichtig. Wenn Sie möchten, können wir gemeinsam nach Unterstützung suchen.“

Vermeiden Sie es, die Belastung herunterzuspielen, sie mit den Problemen anderer zu vergleichen oder darauf zu bestehen, genau zu wissen, wie sich die Person fühlt. Unterstützung bedeutet nicht, jeder Deutung zustimmen zu müssen. Sie können ein Gefühl anerkennen, ohne eine Überzeugung zu bestätigen, die Sie nicht teilen.

Praktische Hilfe mit Einverständnis anbieten

Fragen Sie, was den nächsten Schritt erleichtern würde. Vielleicht wünscht sich die Person Begleitung zu einem Termin, Hilfe beim Aufschreiben von Symptomen, eine Mahlzeit oder Unterstützung bei einer Alltagsaufgabe. Machen Sie realistische Angebote, die Sie auch einhalten können.

Ermutigen Sie die Person, sich an ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt oder an eine Fachperson für psychische Gesundheit zu wenden, wenn die Schwierigkeiten anhalten oder die Alltagsbewältigung beeinträchtigen. Bei einer Abklärung können körperliche Gesundheit, Medikamente, Schlaf, Substanzkonsum und psychische Bedürfnisse berücksichtigt werden. Eine geeignete Versorgung kann im wohnortnahen ambulanten Rahmen erfolgen; bei klinischer Notwendigkeit kommen intensivere Angebote infrage.

Halten Sie den gewohnten Kontakt aufrecht, sofern dies willkommen ist. Ein Spaziergang, eine gemeinsame Mahlzeit oder eine Einladung können zeigen, dass die Beziehung über die aktuelle Schwierigkeit hinausgeht. Lassen Sie die Person ablehnen, ohne dies als Beweis dafür zu werten, dass sie nicht gesund werden möchte.

Wenn jemand keine Hilfe möchte

Fragen Sie, welche Bedenken die Person hat, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Frühere Erfahrungen, Kosten, Stigmatisierung, Unsicherheit oder der Wunsch nach Privatsphäre können dabei eine Rolle spielen. Bieten Sie Möglichkeiten an, ohne wiederholt Druck auszuüben, und lassen Sie Raum für weitere Gespräche, sofern dies sicher möglich ist.

Die Entscheidungsfreiheit zu respektieren bedeutet nicht, einen Notfall zu ignorieren. Starke Verwirrtheit, ungewöhnliche Erlebnisse, die sich rasch verschlimmern, die Unfähigkeit, grundlegende Bedürfnisse zu erfüllen, oder Suizidgedanken erfordern dringend fachlichen Rat. Versuchen Sie nicht, eine schwere Krise allein durch Überzeugungsarbeit zu lösen.

Wenn Sicherheit Vorrang hat

Wenn jemand einen Suizidversuch unternommen hat, sich in unmittelbarer Gefahr befindet oder die eigene Sicherheit nicht gewährleisten kann, verständigen Sie die örtlichen Rettungsdienste. Bleiben Sie bei der Person, während Hilfe organisiert wird, sofern Sie dies gefahrlos tun können. Bei Suizidgedanken ohne unmittelbare Gefahr wenden Sie sich zeitnah an einen örtlichen Krisendienst; in den Vereinigten Staaten können Sie die 988 anrufen oder eine Textnachricht dorthin senden.

Es ist angemessen, direkt zu fragen, ob jemand an Suizid denkt. Hören Sie ohne Vorurteile zu und helfen Sie der Person, Zugang zu professioneller Unterstützung zu finden. Versprechen Sie keine Geheimhaltung, wenn die Sicherheit gefährdet ist. Die Hinweise des NIMH zum Umgang mit Suizidgedanken bieten einen praktischen Ausgangspunkt.

Wenn die Person Sie oder andere bedroht, bringen Sie sich in Sicherheit und holen Sie Hilfe. Psychische Schwierigkeiten machen einen Menschen nicht automatisch gefährlich; sie machen Drohungen oder Misshandlungen aber auch nicht akzeptabel.

Auch Ihr Wohlbefinden zählt

Sie können für jemanden da sein und zugleich festlegen, welche Unterstützung Sie leisten können und welche nicht. Erklären Sie klar, wann Sie erreichbar sind, und suchen Sie Unterstützung für Ihre eigene Belastung. Von Ihnen wird nicht erwartet, die Rolle einer behandelnden Fachperson zu übernehmen oder einen anderen Menschen allein rund um die Uhr zu beaufsichtigen.

In einer Beziehung, die von Einschüchterung, Zwang oder Gewalt geprägt ist, haben vertrauliche individuelle Unterstützung und die Planung der eigenen Sicherheit Vorrang vor einem gemeinsamen Gespräch. Sie müssen nicht in einer schädigenden Situation bleiben, um Mitgefühl zu zeigen.

Was sollte eine Behandlung bieten?

Fragen Sie Anbieter, wie sie den Behandlungsbedarf ermitteln, die Person in Entscheidungen einbeziehen, die bestehende Versorgung koordinieren und mit Krisen umgehen. Eine Behandlung mit Aufenthalt in einer therapeutischen Einrichtung ist bei bestimmten Bedürfnissen eine mögliche Behandlungsform, aber nicht automatisch der nächste Schritt bei seelischer Belastung. Komfort und Privatsphäre können für einen Menschen wichtig sein, ersetzen jedoch weder angemessene klinische Fachkompetenz noch eine Notfallversorgung.

Was dies umfasst
01

Klinischer Kontext

Klare Informationen werden im Kontext komplexer und gleichzeitig auftretender Beschwerdebilder vermittelt.

02

Individuelle Faktoren

Diagnostik bleibt unverzichtbar, da Bedürfnisse und Risiken von Person zu Person verschieden sind.

03

Nächste Schritte

Ein vertrauliches Gespräch kann helfen, den am besten geeigneten weiteren Weg zu klären.

Sie sind unsicher, wie die Situation einzuordnen ist?

Ihr Aufnahmeteam

Jil Moore
Jil MooreDirektorin Kundenbeziehungen
Cynthia Nakhle
Cynthia NakhleAufnahmemanagerin

Ein vertrauliches Erstgespräch kann helfen, das Beschwerdebild zu klären und zu prüfen, ob unser Umfeld geeignet ist.

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