- Komplementäre und unterstützende Therapien werden bei THE BALANCE eingesetzt, um Stabilisierung und Regulation im Rahmen eines klinisch gesteuerten Behandlungskonzepts zu unterstützen.
- Sie dienen der Ergänzung der medizinischen und psychotherapeutischen Kernbehandlung und werden indikationsbezogen geplant.
- Diese Verfahren sind keine Primärbehandlungen und werden nicht isoliert angewendet.
Komplementäre und unterstützende Therapien werden bei THE BALANCE eingesetzt, um Stabilisierung und Regulation im Rahmen eines klinisch gesteuerten Behandlungskonzepts zu unterstützen. Sie dienen der Ergänzung der medizinischen und psychotherapeutischen Kernbehandlung und werden indikationsbezogen geplant.
Diese Verfahren sind keine Primärbehandlungen und werden nicht isoliert angewendet. Ihr Einsatz erfolgt abgestimmt auf den individuellen Behandlungsplan, mit dem Ziel, psychische, physiologische und emotionale Erholungsprozesse zwischen den Kerninterventionen zu unterstützen.
DIE ROLLE UNTERSTÜTZENDER THERAPIEN IN DER BEHANDLUNG
Der Behandlungserfolg wird nicht ausschließlich durch formale klinische Sitzungen bestimmt. Unterstützende Therapien können – abhängig von Indikation und Belastbarkeit – dazu beitragen:
- Stress und körperliche Anspannung zu reduzieren
- emotionalen Ausdruck und Integration zu unterstützen
- Regulation und Stabilität zwischen Therapiesitzungen zu fördern
- die therapeutische Mitarbeit im Behandlungsprozess zu stärken
- Ruhe, Reflexion und Erholung zu ermöglichen
Sie ergänzen die Behandlung; sie steuern sie nicht.
MÖGLICHE VERFAHREN
Je nach individueller Zielsetzung, klinischer Einschätzung, Bereitschaft und Eignung können komplementäre und unterstützende Therapien u. a. umfassen:
- kreative oder ausdrucksorientierte Therapieverfahren
- achtsamkeitsbasierte oder kontemplative Verfahren
- angeleitete Entspannung oder Grounding-Techniken
- unterstützende Bewegungs- oder regenerative Verfahren
- weitere ergänzende Ansätze zur Förderung von Regulation und Stabilisierung
Auswahl, Dosierung und Durchführung erfolgen unter klinischer Aufsicht.
KLINISCHE GOVERNANCE & INTEGRATION
Komplementäre Therapien werden in den übergeordneten Behandlungsplan integriert. Dadurch wird sichergestellt:
- Abstimmung mit psychotherapeutischer und medizinischer Behandlung
- Vermeidung widersprüchlicher oder potenziell überstimulierender Interventionen
- klare Indikationsstellung, Zieldefinition und Grenzen des Einsatzes
- laufende Überprüfung von Nutzen, Verträglichkeit und Angemessenheit
Maßgeblich sind Behandlungsziele und klinische Beurteilung – nicht persönliche Präferenz als alleinige Grundlage.
TRAUMASENSIBLE ANWENDUNG
Unterstützende Therapien werden traumasensibel durchgeführt. Dazu gehören:
- Respekt vor individuellen Grenzen und informierter Einwilligung
- sorgfältige Dosierung, Tempo und Wahlmöglichkeiten
- Berücksichtigung sensorischer Empfindlichkeiten
- Vermeidung von Verfahren, die überfordern oder destabilisieren können
Sicherheit und Regulation stehen im Mittelpunkt.
STATIONÄRE UND AMBULANTE KONTEXTE
Komplementäre und unterstützende Therapien können angeboten werden im Rahmen von:
- Individualisierter stationärer Behandlung
- Stationärer Behandlung in Kleingruppen
- Ambulanter Behandlung & Kontinuität der Versorgung
Verfügbarkeit und Intensität richten sich nach Diagnostik, Setting und den übergeordneten Behandlungszielen.
WAS KOMPLEMENTÄRE & UNTERSTÜTZENDE THERAPIEN SIND – UND WAS NICHT
Sie sind:
- unterstützend und ergänzend
- in die Behandlung integriert
- klinisch überprüft und gesteuert
Sie sind nicht:
- eigenständige Behandlungen
- ein Ersatz für Psychotherapie oder medizinische Versorgung
- ein Lifestyle- oder Wellness-Programm
- eine Garantie für Behandlungsergebnisse
Ihre Funktion ist die Unterstützung der Genesung – nicht deren Definition.
WEITERE INFORMATIONEN
Weitere fachliche Informationen zu unterstützenden und komplementären Verfahren finden Sie im Bereich Ressourcen & Publikationen.
