In Kürze
  • Bei THE BALANCE stellt Personal Care Management eine verlässliche, strukturierte Unterstützung über den gesamten Behandlungsprozess sicher.
  • Es ersetzt weder therapeutische Beziehungen noch soll es Abhängigkeiten fördern.
  • Ziel ist die Sicherung von Kontinuität, Orientierung und Stabilität in Alltagsabläufen, Behandlungsbeteiligung und praktischen Erfordernissen.

Bei THE BALANCE stellt Personal Care Management eine verlässliche, strukturierte Unterstützung über den gesamten Behandlungsprozess sicher. Es ersetzt weder therapeutische Beziehungen noch soll es Abhängigkeiten fördern. Ziel ist die Sicherung von Kontinuität, Orientierung und Stabilität in Alltagsabläufen, Behandlungsbeteiligung und praktischen Erfordernissen. Die Leistung erfolgt innerhalb klar definierter klinischer Zuständigkeiten, unter Aufsicht und nach Governance-Standards.

EIN ZENTRALER ANSPRECHPUNKT FÜR KONTINUITÄT

Während einer Behandlung bestehen häufig Kontakte zu mehreren Fachpersonen und Diensten. Personal Care Management unterstützt dabei:

  • Kontinuität über Disziplinen hinweg
  • klare Kommunikation und Koordination
  • Verlässlichkeit in der Tagesstruktur
  • Reduktion von Fragmentierung und Unklarheiten

Diese zentrale Koordination trägt zur emotionalen Sicherheit und zur praktischen Stabilität bei.

AUFGABENPROFIL DER PERSONAL CARE MANAGERIN / DES PERSONAL CARE MANAGERS

Die Personal Care Managerin bzw. der Personal Care Manager ist eine strukturgebende, unterstützende Präsenz im Behandlungsrahmen. Mögliche Aufgaben sind:

  • Koordination von Tagesabläufen und Terminen
  • Begleitung von Übergängen zwischen Aktivitäten
  • Klärung praktischer Anliegen im Behandlungsalltag
  • Beobachtung und Einordnung neu auftretender Bedarfe im Rahmen der Zuständigkeit
  • Unterstützung der Kommunikation mit dem interdisziplinären Team

Personal Care Management ersetzt keine Psychotherapie, keine klinische Diagnostik und keine medizinische Versorgung.

UNTERSTÜTZUNG OHNE ABHÄNGIGKEIT

Personal Care Management ist so angelegt, dass Autonomie gestärkt und Abhängigkeit vermieden wird. Dazu gehören:

  • Förderung von Selbstregulation
  • konsequente Einhaltung professioneller Grenzen
  • Vermeidung von Übernahme und Überfürsorge
  • schrittweise Unterstützung hin zu mehr Eigenständigkeit

Im Vordergrund steht der Aufbau von Kompetenz und Stabilität, nicht die Etablierung von Abhängigkeit.

EINBINDUNG IN DIE KLINISCHE VERSORGUNG

Personal Care Management erfolgt in enger Abstimmung mit dem klinischen Team. Damit wird sichergestellt:

  • Orientierung an den Behandlungszielen
  • Berücksichtigung von Belastbarkeit, Tempo und Bereitschaft
  • einheitliche Grenzen und Erwartungen im Behandlungsrahmen
  • angemessene Eskalation bei relevanten Beobachtungen oder Risiken

Art und Umfang der Unterstützung werden durch klinische Aufsicht gesteuert.

UNTERSTÜTZUNG IN ÜBERGANGSPHASEN

Übergänge gelten häufig als besonders sensible Phasen im Behandlungsverlauf. Personal Care Management unterstützt insbesondere:

  • Ankunft und Orientierung
  • Wechsel zwischen Behandlungsphasen
  • Vorbereitung der Reintegration in den Alltag
  • Abstimmung mit der Nachsorgeplanung

Vorhersehbarkeit und klare Abläufe in Übergängen unterstützen Regulation und Vertrauen.

DISKRETION & VERTRAULICHKEIT

Diskretion ist ein zentraler Bestandteil des Personal Care Managements. Dazu zählen:

  • sorgfältiger und respektvoller Umgang mit persönlichen Informationen
  • private, professionelle Kommunikationswege
  • Einhaltung geltender Vertraulichkeits- und Datenschutzstandards
  • Sensibilität für individuelle Lebensumstände und Reputationsrisiken

Unterstützung erfolgt zurückhaltend, respektvoll und zweckgebunden im Behandlungsrahmen.

WAS PERSONAL CARE MANAGEMENT IST – UND WAS NICHT

Es ist:

  • strukturierte Unterstützung im Behandlungsalltag
  • Koordination und Kontinuität im Versorgungsprozess
  • klinisch abgestimmte Assistenz innerhalb definierter Zuständigkeiten

Es ist nicht:

  • private Assistenz oder Lifestyle-Dienstleistung
  • unbegrenzter Concierge-Service
  • Entscheidungsübernahme anstelle der betroffenen Person
  • ein Ersatz für therapeutische Arbeit

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Ist Personal Care Management verpflichtend?

Es ist Bestandteil der Versorgungsstruktur und wird in Umfang und Intensität an den individuellen Bedarf sowie an die Behandlungsintensität angepasst.

Verringert das die Selbstständigkeit?

Nein. Ziel ist Stabilität im Behandlungsrahmen bei gleichzeitiger Stärkung von Selbstregulation und Autonomie.

Unterscheidet sich das von Concierge-Services?

Ja. Personal Care Management dient der Unterstützung der Behandlung und ist nicht auf die Erfüllung von Lifestyle-Präferenzen ausgerichtet.