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In Kürze
  • Im Mittelpunkt steht ein Lebensumfeld, das Sicherheit, Regulation und eine kontinuierliche therapeutische Mitarbeit unterstützt.
  • Unsere Wohnsettings werden so ausgewählt und organisiert, dass Ruhe, Privatsphäre und verlässliche Abläufe gewährleistet sind.
  • Ziel ist es, Belastungsfaktoren aus hochdruckgeprägten Kontexten zu reduzieren und einen Rahmen zu schaffen, in dem Behandlung ohne vermeidbare Störungen wirksam umgesetzt werden kann.

Im Mittelpunkt steht ein Lebensumfeld, das Sicherheit, Regulation und eine kontinuierliche therapeutische Mitarbeit unterstützt. Unsere Wohnsettings werden so ausgewählt und organisiert, dass Ruhe, Privatsphäre und verlässliche Abläufe gewährleistet sind. Ziel ist es, Belastungsfaktoren aus hochdruckgeprägten Kontexten zu reduzieren und einen Rahmen zu schaffen, in dem Behandlung ohne vermeidbare Störungen wirksam umgesetzt werden kann.

STATIONÄRES WOHNEN ALS KLINISCHER HALTERAHMEN

Das Wohnumfeld wirkt fortlaufend auf die Stressverarbeitung und die Reaktionsbereitschaft des Nervensystems. Unsere Unterkünfte werden deshalb nach klinischen Kriterien ausgewählt und strukturiert, um:

  • äussere Stressoren zu minimieren
  • sensorische Überlastung zu reduzieren
  • vorhersehbare Tagesrhythmen zu unterstützen
  • Privatsphäre zu ermöglichen, ohne soziale Isolation zu fördern
  • Würde und Autonomie im therapeutisch notwendigen Rahmen zu wahren

Ein klarer Halterahmen erleichtert die Integration zwischen den Therapiesitzungen.

GESTALTUNGSPRINZIPIEN

Auswahl und Ausstattung der Residenzen folgen klinischen Prioritäten. Zentrale Prinzipien sind:

  • Ruhe und ausreichendes Tageslicht
  • begrenzte visuelle und akustische Reizintensität
  • funktionale, komfortable Innenräume
  • Zugang zu Aussenbereichen bzw. regenerativen Räumen, sofern klinisch sinnvoll
  • klare Trennung zwischen privaten und gemeinschaftlichen Bereichen

Gestaltung dient der Stabilisierung und Regulation – nicht der Inszenierung.

PRIVATE UND GEMEINSCHAFTLICHE BEREICHE

Das Wohnsetting verbindet Rückzugsmöglichkeiten mit einer zurückhaltenden sozialen Struktur. Dazu gehören:

  • private Zimmer oder Suiten für Ruhe und Reflexion
  • Gemeinschaftsbereiche, die ruhige Präsenz ermöglichen, ohne Interaktionsdruck zu erzeugen
  • Räume zur Vorbereitung auf Therapie sowie zur Erholung nach Sitzungen

Grenzen zwischen persönlichem und gemeinsam genutztem Raum werden konsequent respektiert.

TAGESRHYTHMUS UND STRUKTUR

Das Wohnumfeld unterstützt einen konsistenten Tagesablauf. Dazu zählen:

  • regelmässige Essenszeiten
  • planbare Übergänge zwischen Aktivitäten
  • definierte Zeiten für Ruhe und Verarbeitung
  • Abstimmung mit dem therapeutischen Terminplan

Verlässlichkeit fördert Stabilität des Nervensystems und emotionale Sicherheit.

ANBINDUNG AN DIE BEHANDLUNG

Stationäres Wohnen ist eng mit der Behandlung verzahnt. Damit wird sichergestellt:

  • räumliche und organisatorische Nähe zu therapeutischer Unterstützung
  • reibungsloser Wechsel zwischen Wohn- und klinischen Bereichen
  • zeitnahe Hilfe bei Bedarf gemäss klinischer Einschätzung
  • Kontinuität zwischen Behandlung und Alltag

Wohnen und Behandlung werden als zusammenhängender klinischer Prozess geführt.

PRIVATSPHÄRE UND DISKRETION

Residenzen werden so organisiert, dass Privatsphäre und Diskretion geschützt sind. Dazu gehören:

  • kontrollierter Zugang
  • geringe Einsehbarkeit von aussen
  • respektvolle, diskrete Organisation von An- und Abreisen
  • zurückhaltende Koordination externer Leistungen

Datenschutz und Diskretion sind Voraussetzungen für Vertrauen und psychologische Sicherheit.

WAS STATIONÄRES WOHNEN IST – UND WAS NICHT

Es ist:

  • strukturiert, ruhig und klinisch geführt
  • an therapeutischen Zielen ausgerichtet
  • auf Stabilisierung und Genesungsprozesse ausgerichtet

Es ist nicht:

  • ein Hotel oder Resort
  • eine offene oder unstrukturierte Wohnform
  • ein soziales oder „Lifestyle“-Angebot
  • ein Ersatz für Behandlung

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Sind die Residenzen gemeinschaftlich oder privat?

Die Wohnform wird abhängig von Behandlungsbedarf, Verfügbarkeit und klinischer Eignung festgelegt.

Können Klientinnen und Klienten die Residenz frei verlassen?

Bewegungsradius und externe Termine werden anhand klinischer Einschätzung und Behandlungsplanung geregelt.

Ist stationäres Wohnen verpflichtend?

Stationäres Wohnen ist Bestandteil bestimmter Behandlungsprogramme und wird im Aufnahmeprozess verbindlich besprochen.

MALLORCA

CAMPO GRAN – FINCA ONE

Ländliches Setting, Mallorca (Spanien)

Die Residenz „Campo Gran Finca One“ befindet sich in einem weitläufigen, abgeschirmten Umfeld auf einem Grundstück von 240.000 m². Das Setting ist für Klientinnen und Klienten vorgesehen, bei denen ein individueller Rückzug im Rahmen der Behandlung klinisch angezeigt ist.

CAMPO GRAN – FINCA TWO

Ländliches Setting, Mallorca (Spanien)

Die Residenz „Campo Gran Finca Two“ liegt in einem grosszügigen, abgeschirmten Umfeld auf einem Grundstück von 240.000 m². Das Setting wird eingesetzt, wenn ein hoher Grad an Ruhe, Struktur und Privatsphäre zur Unterstützung des Behandlungsplans erforderlich ist.

SON GRANADA

Ländliches Setting, Mallorca (Spanien)

„Son Granada“ ist ein grosszügiges, naturnahes Wohnsetting, das auf Ruhe und Reizreduktion ausgerichtet ist. Es wird eingesetzt, wenn ein stabiler Rückzugsrahmen zur Unterstützung des therapeutischen Verlaufs erforderlich ist.

ZÜRICH

ZÜRICH, SCHWEIZ

Unsere Zürcher Unterkünfte werden in ausgewählten, diskreten Lagen geführt und auf klinische Anforderungen ausgerichtet. Je nach Indikation und Behandlungsplan kann die Unterbringung in Wassernähe (z. B. Seefeld) oder in ruhigeren Wohnquartieren (z. B. Küsnacht, Zollikon) erfolgen. Entscheidend sind Reizarmut, Privatsphäre und eine verlässliche Anbindung an die therapeutischen Strukturen.

LONDON

LONDON, VEREINIGTES KÖNIGREICH

Die Londoner Unterkünfte werden so gewählt, dass sie eine ruhige, geschützte Umgebung innerhalb der städtischen Infrastruktur ermöglichen. Die Lage kann – abhängig von Behandlungsbedarf und Sicherheitsanforderungen – in der Nähe grösserer Grünflächen (z. B. Hyde Park, Kensington Gardens, Holland Park) liegen. Massgeblich sind Reizreduktion, Privatsphäre und die verlässliche Einbindung in den klinischen Ablauf.

MARBELLA

MARBELLA, SPANIEN

Die Residenzen in Marbella werden nach klinischen Kriterien geführt, um Ruhe, Privatsphäre und einen stabilen Tagesrahmen zu gewährleisten. Die Auswahl der Unterkünfte berücksichtigt die notwendige Abschirmung sowie die Anbindung an den Behandlungsplan, insbesondere für Phasen erhöhter Vulnerabilität und zur Unterstützung von Erholung und Integration.