In Kürze
  • Führungskräfte und Unternehmer:innen tragen häufig über lange Zeiträume Verantwortung, stehen unter kontinuierlichem Entscheidungsdruck und verfügen im beruflichen Alltag nur begrenzt über geschützte Räume für Unsicherheit oder Überforderung.
  • Die Anforderungen von Leitung und Steuerung können sich kumulativ in chronischem Stress, emotionaler Erschöpfung und körperlicher Dysregulation niederschlagen.
  • The Balance richtet die Behandlung auf die Person aus – nicht auf die Funktion – innerhalb eines klaren, ärztlich verantworteten und vertraulichen klinischen Rahmens.

Führungskräfte und Unternehmer:innen tragen häufig über lange Zeiträume Verantwortung, stehen unter kontinuierlichem Entscheidungsdruck und verfügen im beruflichen Alltag nur begrenzt über geschützte Räume für Unsicherheit oder Überforderung.

Die Anforderungen von Leitung und Steuerung können sich kumulativ in chronischem Stress, emotionaler Erschöpfung und körperlicher Dysregulation niederschlagen. THE BALANCE richtet die Behandlung auf die Person aus – nicht auf die Funktion – innerhalb eines klaren, ärztlich verantworteten und vertraulichen klinischen Rahmens.

DIE REALITÄT VON FÜHRUNGSDRUCK

Führungsrollen sind häufig verbunden mit:

  • dauerhafter Verantwortung und Rechenschaftspflicht
  • hoher kognitiver und emotionaler Belastung
  • erschwerter Abgrenzung von Arbeit und Erholung
  • geringer Toleranz gegenüber Ungewissheit oder als Schwäche erlebten Zuständen
  • starker Identitätsbindung an Leistung und Kontrolle

Diese Konstellationen können Burnout, Angststörungen, Depressionen, traumaassoziierte Symptome oder Substanzkonsum begünstigen – nicht selten bei nach außen weiterhin scheinbar stabiler Funktionsfähigkeit.

WENN HOHE FUNKTIONSFÄHIGKEIT BELASTUNG ÜBERDECKT

Viele Führungskräfte nehmen Unterstützung erst nach längerer Überlastung in Anspruch. Häufige Muster sind:

  • anhaltende Erschöpfung trotz Ruhephasen
  • Reizbarkeit oder emotionaler Rückzug
  • Schlafstörungen
  • zunehmende Nutzung von Substanzen oder Verhaltensweisen zur Aufrechterhaltung von Leistungsfähigkeit
  • Verlust von Perspektive oder Sinnbezug

Die Behandlung zielt auf die zugrunde liegenden Belastungsmechanismen und deren klinische Ursachen – nicht auf eine isolierte Symptombewältigung.

BEHANDLUNG OHNE LEISTUNGSERWARTUNG

Die Behandlung bei THE BALANCE ist nicht ausgerichtet auf:

  • Produktivitätsoptimierung
  • Steigerung von Führungsleistung
  • Verbesserung von Entscheidungsfähigkeit als Ziel an sich
  • vorgegebene Zeitpläne für die Rückkehr in den Beruf

Im Vordergrund stehen stattdessen:

  • Stabilisierung und Regulation des Nervensystems
  • emotionale und psychische Stabilität
  • ein tragfähiger Umgang mit Verantwortung unter realistischen Grenzen
  • Wiederherstellung von Ausgleich jenseits dauerhafter Leistungsabgabe

Gesundheit ist die Voraussetzung für nachhaltige Handlungsfähigkeit.

STRUKTUR, GRENZEN & DISKRETION

Führungskräfte profitieren häufig von Rahmenbedingungen, die Folgendes gewährleisten:

  • klare Struktur ohne entmündigende Kontrolle
  • verbindliche Grenzen im Umgang mit Verantwortung
  • Schutz vor externen Anforderungen während der Behandlung
  • Diskretion im Hinblick auf Anwesenheit und Informationsweitergabe

Diese klinische „Containment“-Struktur ermöglicht eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Behandlungsthemen, ohne fortgesetzte Selbstüberforderung im Modus der Leistung.

PROGRAMME & VERSORGUNGSSTUFEN

Führungskräfte und Unternehmer:innen können je nach Indikation und Bedarf in folgenden Settings behandelt werden:

  • Individualisierte stationäre Behandlung
  • Stationäre Behandlung in Kleingruppe
  • Ambulante Behandlung & Weiterbehandlung (Continuity of Care)

Die Auswahl erfolgt auf Grundlage der klinischen Diagnostik, der Komplexität des Befundes und der Behandlungsbereitschaft – nicht anhand beruflicher Position.

FAMILIÄRER & ORGANISATIONALER KONTEXT

Führungsverantwortung wirkt häufig in familiäre und organisationale Systeme hinein. Soweit klinisch angezeigt und mit Einwilligung, kann die Behandlung beinhalten:

  • Einbezug von Partner:innen oder Familienangehörigen
  • Bearbeitung von Beziehungsmustern, die durch Rollen- und Verantwortungsdynamiken geprägt sind
  • Unterstützung bei der klinisch begleiteten Rückkehr in berufliche Strukturen

Jeder Einbezug erfolgt ausschließlich einwilligungsbasiert und unter klinischer Steuerung.

HINWEIS ZUR EIGNUNG

Nicht für jede Führungskraft ist eine stationäre oder intensivierte Behandlung geeignet. Wenn ein anderes Versorgungsniveau oder eine externe Überweisung medizinisch sinnvoller ist, wird dies im Aufnahmeprozess transparent, verantwortungsvoll und unter Berücksichtigung von Sicherheit und Indikation besprochen.