
Somatic Experiencing
Lorraine Jury arbeitet primär auf der Grundlage der Psychosynthese. Ihre Qualifikation in diesem Verfahren erwarb sie 2001; seither vertieft und erweitert sie ihre fachliche Ausrichtung kontinuierlich. Leitend ist dabei das Grundverständnis der Psychosynthese, dass psychische Prozesse, körperliche Reaktionen und existenzielle Sinn- und Werteebenen nicht getrennt betrachtet werden. Diese klinische Perspektive hat ihre weitere Spezialisierung geprägt und sie in der Folge zu Somatic Experiencing geführt.
Somatic Experiencing ist dem Feld der somatischen Psychologien zuzuordnen und ermöglicht eine strukturierte, körperorientierte Arbeit mit den im Nervensystem und im Körper gespeicherten Spuren belastender Lebensereignisse. Solche Prägungen können mit traumaassoziierten Symptombildern einhergehen, unter anderem mit depressiver Symptomatik, Angststörungen, Abhängigkeitserkrankungen, Beziehungs- und Bindungsschwierigkeiten sowie Leistungseinbrüchen. Die Anwendung erfolgt indikationsgeleitet und im Rahmen einer fachlich verantworteten psychotherapeutischen Begleitung.
