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Suchttherapeut

Enrique Torres ist ein klinisch ausgebildeter Fachtherapeut mit Schwerpunkt auf der Behandlung substanzgebundener und verhaltensbezogener Abhängigkeitserkrankungen. Seine Arbeit basiert auf einer differenzierten diagnostischen Einordnung der aufrechterhaltenden Faktoren (u. a. Auslöser, Emotionsregulation, kognitive Verzerrungen, Komorbiditäten) und auf einem strukturierten, indikationsgeleiteten Vorgehen. Im Zentrum stehen kognitiv-verhaltenstherapeutische Interventionen und Suchtberatung, ergänzt durch Rückfallprävention, Krisenplanung und die fortlaufende Überprüfung von Therapiezielen und Risiken. Ziel ist eine nachvollziehbare, individualisierte Behandlung mit klarer klinischer Steuerung, die Stabilisierung im Alltag unterstützt und kurzfristige Therapieziele messbar macht.

Ausbildung und Zertifizierungen

  • Masterstudium: Drogenabhängigkeit / Psychologische Beratung (Mental Health Counseling), Suchtberatung – Universität Barcelona
  • Verwaltungsmanagement, Internationaler Handel – Handelskammer Barcelona

Interviews

Rückfallprävention

Enrique Torres erläutert die klinische Bedeutung von Selbstbeobachtung und Emotionsregulation als Grundlage der Rückfallprävention – einschließlich der Identifikation individueller Risikosituationen und der Ableitung konkreter Bewältigungsstrategien.

Suchtbehandlungsprogramm bei THE BALANCE

Enrique Torres beschreibt, wie Abhängigkeitserkrankungen mehrere Lebensbereiche gleichzeitig betreffen und weshalb THE BALANCE die Behandlung interdisziplinär, indikationsbezogen und mit definierten Sicherheits- und Verlaufskriterien steuert.

Interventionen

Enrique Torres ordnet die Rolle von Angehörigen in Interventionen ein: Ziel ist eine fachlich begleitete, risikobewusste Vorgehensweise, die Kommunikation strukturiert, Eskalationen vermeidet und den Zugang zu Behandlung unter klinischer Verantwortung unterstützt.

Behandlungsanforderungen bei erhöhtem Schutzbedarf

Enrique Torres erläutert, wie Behandlungsplanung und Setting an erhöhte Anforderungen an Diskretion, Sicherheitsmanagement und berufliche Verantwortung angepasst werden können. Maßgeblich sind dabei klinische Indikation, Risikobewertung und die Einhaltung definierter Governance- und Datenschutzstandards.