Deep-Tissue-Massage & Pilates

Fernanda Luiza Paraizo ist Physiotherapeutin mit Schwerpunkt in der Manuellen Therapie und im Dry Needling. Als Instruktorin für Therapeutisches Pilates arbeitet sie auf der Matte und an Geräten; zudem verfügt sie über Erfahrung in der Betreuung pränataler Klientinnen. Behandlungs- und Trainingsplanung erfolgen indikationsbezogen, mit klinischer Zielsetzung und unter Berücksichtigung von Kontraindikationen, Belastbarkeit und Sicherheitsaspekten.

Ihr beruflicher Weg ist geprägt von einem frühen Interesse an Medizin, Naturwissenschaften und funktioneller Anatomie. Die Physiotherapie wählte sie als Gesundheitsberuf, um evidenzbasierte Verfahren mit einer strukturierten, patientenorientierten Versorgung zu verbinden.

Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die nachvollziehbare Befundung sowie die gemeinsame Definition realistischer Therapieziele. Patientinnen und Patienten werden in die aktive Rehabilitation eingebunden, insbesondere über angeleitete Bewegung und die Schulung von Körperwahrnehmung und Belastungssteuerung.

Im Rahmen der Ursachenklärung berücksichtigt sie neben lokalen Beschwerden auch funktionelle Zusammenhänge. Ergänzend zu manualtherapeutischen Maßnahmen vertiefte sie ihre Ausbildung in Pilates, Low-Pressure-Techniken und weiteren therapeutischen Ansätzen mit präventiver Ausrichtung, sofern diese klinisch begründet und sicher anwendbar sind.

Darüber hinaus setzte sie sich mit unterschiedlichen Konzepten auseinander, die eine erweiterte Perspektive auf Stressregulation, Atmung und somatische Prozesse einbeziehen (u. a. Atemtechniken, Qigong, Somatic Experience). Solche Elemente werden – sofern überhaupt – ausschließlich ergänzend, indikationsabhängig und im Rahmen einer verantwortlichen klinischen Einordnung eingesetzt.

Aktuell arbeitet sie in Kooperationen mit Krankenhäusern, unterrichtet Therapeutisches Pilates und leitet Workshops, die sich mit der klinisch relevanten Verbindung von Bewegung, Atmung und Körperwahrnehmung befassen.

Privat interessieren sie Natur, Musik und Kunst. Diese Interessen versteht sie als persönliche Ressourcen; sie sind nicht Bestandteil einer medizinischen Indikationsstellung oder Leistungszusage.