Bereits nach einer Dosis kann sich eine Kokainabhängigkeit entwickeln. Forschungen zufolge entwickelt einer von sechs Personen eine mäßige bis starke Kokainabhängigkeit. Bei stärkerem Konsum und wenn Kokain intravenös konsumiert oder geraucht wird, ist die Wahrscheinlichkeit der einer entstehenden Sucht höher als bei leichterem Konsum (wenn Kokain geschnupft oder oral konsumiert wird). Die mit dem Kokainkonsum verbundenen Gefahren können bereits dazu führen, dass eine Person mit dem Konsum aufhören möchte. Unangenehme psychische und physische Entzugssymptome können es für einen Kokainabhängigen jedoch schwierig machen.
Was führt zu einer Kokain Sucht?
Durch Kokain wird im Körper Dopamin, ein Glückshormon, freigesetzt. Mit jeder Dosis Kokain wird erneut Dopamin freigesetzt, was einen Belohnungseffekt vermittelt und somit in die Sucht führen kann. Mit der Zeit gewöhnt sich der Körper an eine Kokaindosis, weshalb Kokainabhängige immer öfter die Dosis erhöhen und auch die Zeitabstände des Konsums verringern.u003cbru003e
Was ist eine Kokain Entgiftung?
Unter Entgiftung versteht man den Umgang mit den verbleibenden Auswirkungen des Kokainkomsums sowie mit akuten Kokain Entzugssymptomen. Im Rahmen eines Koakin Entzugs in einer Klinik werden die Symptome evaluiert und stabilisiert. Gleichzeitig wird die Bereitschaft zur Abstinenz aufgebaut, bevor eine fortlaufende Behandlung des Kokain Entzugs eingeleitet wird. Die Entgiftung allein gilt nicht als Behandlung der Sucht, sondern ist nur der erste Schritt zur Behandlung.u003cbru003eu003cbru003eDie Entgiftung kann in mehreren stationären und ambulanten Einrichtungen erfolgen. Manche Menschen können zu Hause in den Kokain Entzug gehen, sofern ihnen ein sicheres sowie unterstützende Umfeld geboten und es keinen Zugang zu Kokain oder anderen Drogen gibt. Menschen, deren Umfeld für die Aufrechterhaltung der Abstinenz nicht ideal ist, können ein höheres Maß an Betreuung in einer stationären Einrichtung wie dem diskreten Rehazentrum für Psychosomatik auf Mallorca in Betracht ziehen.
Haben Sie Kokain Entzug Tipps?
Konzentrieren Sie sich auf gesunde Gewohnheiten und stützen Sie sich auf Ihren Therapeuten, wenn das Verlangen stark ist.u003cbru003eÄndern Sie Ihre Routinen, um Assoziationen mit dem Drogenkonsum aufzulösen.u003cbru003eVermeiden Sie die Selbstmedikation mit anderen Substanzen.u003cbru003eMachen Sie sich klar, dass Rückfälle zu Beginn der Genesung üblich sind. Sie sind bedauerlich, aber nicht katastrophal.
Welche therapeutischen Ansätze gibt es beim Kokain Entzug?
Teil eines Kokain Entzugs in einer Klinik sind:u003cbru003eu003cbru003eManagement und Überwachung der Entzugssymptomeu003cbru003eBewertung von psychologischen Problemen, die gleichzeitig auftretenu003cbru003eSchaffung von Struktur und Unterstützungu003cbru003eAufklärung über den Drogenkonsumu003cbru003eErreichen der Abstinenzu003cbru003eVorbeugung von Rückfällenu003cbru003eu003cbru003eNach Abschluss des Kokain Entzugs sollte ein solider Plan für die Einleitung einer Behandlung des Drogenmissbrauchs vorliegen, die bei Bedarf mit einer Psychotherapie kombiniert werden kann. Die Behandlung konzentriert sich auf die Wiederherstellung sozialer Fähigkeiten, den Aufbau gesunder Beziehungen, die Arbeitssuche und die Teilnahme an Selbsthilfegruppen.u003cbru003eu003cbru003eZu den wirksamen therapeutischen Ansätzen, die bei einem Kokain Entzug Klinik eingesetzt werden, gehören:u003cbru003eu003cbru003eKognitive Verhaltenstherapie (CBT) – Hilft Drogenkonsumenten, die Auswirkungen ihrer Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen auf ihren Kokainkkonsum zu verstehen.u003cbru003eKontingenzmanagement (CM) – Verwendet externe Belohnungen für gesunde, koksfreie Verhaltensweisen.u003cbru003eMotivierende Gesprächsführung (MI) – Arbeitet daran, die eigene Motivation zu steigern, drogenfrei zu werden sowie zu bleiben, anstatt sich von äußerem Druck beeinflussen zu lassen.u003cbru003eDas Matrix-Modell – wurde speziell für die Stimulanzienabhängigkeit entwickelt und kombiniert Aspekte anderer Behandlungsmethoden mit einer Vielzahl von Einzel-, Familien- und Gruppensitzungen, um die Genesung aufrechtzuerhalten.