Patienten, die unter dauerhaft auftretenden körperlichen Störungen leiden, fällt es oftmals schwer, die Versicherung des Ausbleibens der körperlichen Ursache zu akzeptieren. Stattdessen lassen sie sich auf psychotherapeutische bzw. psychiatrische Maßnahmen ein. Bei andauernden somatoform gestalteten Schmerzen – besonders bei der chronischen Schmerzerkrankung Fibromyalgie – kann eine Einsicht bezüglich der Verhaltensfaktoren an der Entstehung der Störung erarbeitet werden. Zur gleichen Zeit kann die psychotherapeutische Motivation für den Beginn einer solchen Behandlung besser umgesetzt werden. Dabei sollte am besten ein Stufenkonzept angewendet werden.
Klinische Ressource
Überwindung der psychischen Erschöpfung
Die chronische Erschöpfung – die oftmals auch als „Fatigue“ bezeichnet wird – handelt es sich um ein Phänomen, von dem immer mehr Menschen betroffen sind.
Klinisch geprüft vonDr. Sarah Boss, MD

Kurzübersicht
- Psychische Erschöpfung ist stärker und anhaltender als alltägliche Müdigkeit und kann Leistungsabfall, Rückzug, Schlafstörungen sowie körperliche Beschwerden verursachen.
- Da sich die Symptome mit Depression, Burnout, Angststörungen und chronischen Schmerzen überschneiden, ist eine ärztliche Abklärung für die passende Behandlung wichtig.
- Bewegung, ausgewogene Ernährung, ausreichender Schlaf, Pausen und soziale Kontakte können unterstützen; je nach Befund kommen Psychotherapie, Medikamente oder Entspannungsverfahren infrage.
Welche Symptome treten kurz- und langfristig auf?
Patienten einer psychischen Erschöpfung muss die Erkrankung in zwei Teile unterscheiden – ein kurzfristiges Auftauchen, das nach einer Erholung wieder vorbei ist, und das langfristige Auftauchen, das als Warnzeichen gilt und durch sozialen Rückzug, Depressionen und Ängste geprägt ist.
Wie kann psychische Erschöpfung vorgebeugt werden?
Psychische Erschöpfung und Stress hängen nah zusammen und gilt als eines der wichtigsten Risiken für die Gesundheit. Dies sollte im Zusammenhang mit den inneren und äußeren Belastungen erwähnt werden, da das Gehirn und der Körper mit Stress reagiert.
Wodurch ist eine psychische Erschöpfung gekennzeichnet?
Bei der psychischen Erschöpfung handelt es sich um einen Zustand, wie er sich nach sehr lang andauernder, starker psychischer Belastung darstellt hat. Dabei tritt zuerst ein psychischer Reizzustand auf, der später in einen psychischen Erschöpfungszustand übergeht.
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