Der Drogenkonsum wird dadurch gekennzeichnet, dass Süchtige dauerhaft den Zwang verspüren, bestimmte chemische – wobei es sich sowohl um einen besonderen als auch um mehrere Stoffe gleichzeitig handeln kann – sind aber als Genussmittel für Betroffene irrelevant. Zu solchen Mitteln gehören keine Nahrungsmittel und sie sind auch nicht lebensnotwendig für die Patienten. Damit die Süchtigen ihr normales Leben zurückbekommen, muss zumeist eine therapeutische Unterstützung in einer Klinik durchgeführt werden.
Klinische Ressource
Langzeittherapie für Drogenabhängige
Der Drogenkonsum wird dadurch gekennzeichnet, dass Süchtige dauerhaft den Zwang verspüren, bestimmte chemische – wobei es sich sowohl um einen besonderen als auch um mehrere Stoffe gleichzeitig handeln kann – sind aber als Genussmittel…
Klinisch geprüft vonDr. Sarah Boss, MD

Kurzübersicht
- Eine Langzeittherapie richtet sich nach Schwere und Verlauf der Abhängigkeit und kann ambulant oder in einer spezialisierten Klinik stattfinden.
- Beim stationären warmen Entzug werden körperliche Beschwerden ärztlich überwacht und gegebenenfalls medikamentös gelindert, während die psychische Entwöhnung parallel beginnt.
- Psychotherapie, soziale Arbeit sowie Ergo-, Bewegungs- und Achtsamkeitsangebote sollen Suchtursachen bearbeiten, alltagstaugliche Strategien fördern und das Rückfallrisiko verringern.
Welche Therapieeinrichtungen existieren heute für Süchtige?
Wer unter einer Alkohol- oder Drogensucht leidet und einen Entzug machen möchte, kann dies in öffentlichen oder privaten Kliniken tun. Auch die individuelle Behandlung in REHA-Institutionen ist eine sinnvolle Option. Zur optimalen Auswahl sollte ein Berater hinzugezogen werden.
Welche Form des Entzugs soll verwendet werden?
Es existieren insgesamt drei verschiedene Arten des Entzugs, der „kalte Entzug“ ist eine ein- bis zweiwöchige Entgiftung ohne Medikamente, der „warme Entzug“ ist sanfter und wird medizinisch unterstützt und der „Turbo-Entzug“ bezieht sich auf eine 3- bis 4-tägige Entgiftung unter Narkose.
Erhalten die Patienten Hilfe umsonst?
Patienten, die suchtkrank sind, kriegen ihren eigenen Lebensalltag zumeist nicht mehr auf die Reihe. Zum anderen haben sie selten das notwendige Fachwissen, um sich selbst optimal zu versorgen. Aus diesem Grund ist die Beratung in Deutschland vollständig kostenlos.
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