Insgesamt ist der Alkoholismus oder die Alkoholsucht ein Tabuthema, das sich schleichend – also langsam verstärkend – entwickelt. Dabei sind die Alkoholiker selten in der Lage, die Sucht allein zu bekämpfen, sie brauchen die Unterstützung der Familie oder von geschulten Therapeuten, sodass sie die Sucht nach dem eigentlich vollkommen legalen Alkohol überwinden können. Relevant sind jedoch nicht nur das gelegentliche Glas Wein zum Essen oder eine Flasche Bier, sondern es geht vielmehr um die Menge des konsumierten Alkohols und die Höhe des Alkoholspiegels, der enthalten ist.
Klinische Ressource
Alkoholsucht bekämpfen
Insgesamt ist der Alkoholismus oder die Alkoholsucht ein Tabuthema, das sich schleichend – also langsam verstärkend – entwickelt. Dabei sind die Alkoholiker selten in der Lage, die Sucht allein zu bekämpfen, sie brauchen die…
Klinisch geprüft vonDr. Sarah Boss, MD

Kurzübersicht
- Alkoholabhängigkeit entwickelt sich oft schleichend, kann körperliche und psychische Folgen haben und betrifft auch das soziale Umfeld.
- Ein abruptes Absetzen kann schwere Entzugssymptome bis hin zu Krampfanfällen oder Delirium auslösen und sollte ärztlich begleitet werden.
- Nach der körperlichen Entgiftung können psychotherapeutische Unterstützung, Stressmanagement und Achtsamkeit helfen, Verhaltensmuster zu verändern und mit Rückfällen umzugehen.
Können Familienangehörige die Behandlung unterstützen?
Wenn die Betroffenen offen mit ihrer Erkrankung umgehen und ihre Angehörigen an ihren Ängsten und Gefühlen. Sie sollten sich von der eigenen Familie im Kampf gegen den Alkohol unterstützen lassen und auf den Konsum von Alkohol – in Umgebung oder allein – verzichten.
Erarbeiten Sie einen Notfallplan
Bei einer Suchterkrankung ist es unbedingt notwendig, dass ein Notfallplan erarbeitet werden muss, sodass im Ernstfall die nächstmöglichen Schritte bekannt sind. Neben den Hilfsmethoden sollte der Plan auch die Ansprechpartner und Maßnahmen zur Abstinenzhilfe enthalten.
Was passiert während eines Suchtrückfalls?
Sollten Erkrankte, die sich schon einmal aus der Erkrankung heraus gekämpft hat, wieder rückfällig werden und erneut wieder trinken, sollten sich die Betroffenen in keinem Fall von dem Rückfall entmutigen lassen und akzeptieren Sie, dass es noch Problemfälle gibt.
Welche Entzugssymptome existieren bei einem warmen Alkoholentzug?
Zwar treten bei einem warmen Alkoholentzug grundsätzlich die gleichen Symptome auf, allerdings werden sie – entweder mithilfe von Medikamenten oder ärztlicher Beratung – deutlich milder ausfallen. Dabei wird die Therapie durchgesprochen.
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