- Psycho-Somatische Beschwerden ohne körperliche Ursache werden als somatoforme Störung bezeichnet.
- Sie gehören zusammen mit Depressionen und Angststörungen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen.
- Laut medizinischer Statistik sind 12 % der Deutschen mindestens einmal im Leben von einer somatoformen Störung betroffen.
Psycho-Somatische Beschwerden ohne körperliche Ursache werden als somatoforme Störung bezeichnet. Sie gehören zusammen mit Depressionen und Angststörungen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Laut medizinischer Statistik sind 12 % der Deutschen mindestens einmal im Leben von einer somatoformen Störung betroffen. Die Anzahl der betroffenen Frauen ist dabei doppelt so hoch.
Menschen, die eine Somatisierungsstörung selbst behandeln möchten, scheitern in der Regel, da die somatische Therapie einer Psychotherapie und anderen Maßnahmen bedarf. Den besten Heilungserfolg erzielen in der Regel spezielle Kliniken, bei der sich die Patienten einer mehrwöchigen, stationären Behandlung unterziehen.
Lesen Sie hier mehr zur geeigneten stationären Somatisierungsstörung Therapie.
- Somatisch bedeutet in der Medizin “den Körper betreffend”.
- Somatoform wiederum bezeichnet funktionelle, körperliche Beschwerden, die nicht auf eine organische Krankheit zurückzuführen, sondern psychosomatisch bedingt sind.
- Somatisierung: In der Psychologie beschreibt der Begriff Somatisierung die Neigung, körperliche Symptome immer wieder untersuchen zu lassen und einen Befund vom Arzt zu erwarten, obwohl man bereits weiß, dass die Ursache psychosomatisch ist, es jedoch nicht wirklich glauben kann. Man könnte auch sagen, dass Somatisierung im Ergebnis die körperliche Expression psychischem Unwohlseins ist.
Unter somatischen oder auch somatoformen Beschwerden versteht man, wenn beim Patienten dauerhafte oder sich oft wiederholende körperliche Schmerzen oder Störungen auftreten, die sich keinem organischen Befund zuordnen lassen. In der Regel haben die Patienten einen langen Leidensweg mit endlosen, ergebnislosen Untersuchungen hinter sich. Gehen somatoforme Störungen wieder weg? In der Regel halten solche Störungen mindestens 6 Monate lang an und verwindet vor allen Dingen dann, wenn therapeutische Maßnahmen eingeleitet werden.
Durch somatische Beschwerden erleiden die Betroffenen in der Regel eine deutliche Verschlechterung ihrer Lebensqualität und ihres Selbstbewusstseins. Sie verlieren laut medizinischer Statistik das Vertrauen in ihren Körper und können viele Alltagssituationen aufgrund der körperlichen Einschränkung nicht mehr bewältigen. Sie schränken möglicherweise körperliche Aktivitäten und sportliche Hobbys ein, können eventuell nicht mehr arbeiten gehen oder die Schule besuchen. Es entsteht bei den Patienten anhaltende Angst und Besorgnis. Die Patienten beschäftigen sich dann fortlaufend mit dem eigenen Leiden und fühlen sich von ihrer Umwelt unverstanden, da der ärztliche Befund immer wieder “es alles in Ordnung” lautet.
Somatische Beschwerden beschreiben eine Gruppe von verschiedenen psychischen Erkrankungen. Sie haben jedoch ein wesentliches Merkmal: Unklare körperliche Beschwerden, die keine körperliche Ursache haben.
Gekennzeichnet ist die Störung ist durch ein oder mehrere körperliche Symptome, die mit erheblichem Leid, Sorgen und Funktionsschwierigkeiten im Alltag einhergehen und über einen Zeitraum von 6 Monaten andauern.
Somatische Beschwerden gliedern sich in drei Untergruppen:
- Man spricht von einer somatoformen autonomen Funktionsstörung, wenn der Patient vorwiegend an vegetativen Symptomen leidet. Es stehen vor allem körperliche Beschwerden und keine Schmerzen im Vordergrund, die je nach Schweregrad und Dauer der Symptomatik eingeteilt werden. In diesem Fall ist in der Regel eine Körperfunktion oder ein Organ betroffen, das vom vegetativen Nervensystem gesteuert wird. Diese Begleiterscheinungen können z. B. Störungen im Verdauungstrakt, Herz- oder Lungensystem sein.
- Anhaltende somatoforme Schmerzstörung: Es stehen vor allem anhaltende und belastende Schmerzen in einem Körperteil im Vordergrund, die auch als “Seelenschmerz” oder “Phantomschmerz” bezeichnet werden. So verzeichnen die Betroffenen zum Beispiel Schmerzen in verschiedenen Körperteilen, wie Kopf, Nacken, Becken, Kiefer, Rücken, Bauch oder Gelenken
- Hypochondrische Störung: Die Betroffenen quält in der Regel die permanente Angst, von einer schweren Krankheit, wie z. B. Krebs oder Aids, betroffen zu sein. Ständig erleben sie für die befürchtete Krankheit typische Symptome, obwohl bis dato alle medizinischen Untersuchungsergebnisse negativ ausgefallen sind.
Hier ein Einzug von möglichen Somatoformen Störungen:
- Reizdarmsyndrom
- Spannungskopfschmerzen
- Chronische Erschöpfungssyndrom
- Fibromyalgie
- Hyperventilationssyndrom
- Prämenstruelles Syndrom
- Chronische Sehnenscheidenentzündung
- Tinnitus
- Kiefergelenkerkrankungen
- Untypischer Gesichtsschmerz
- Chronische Beckenschmerzen
- Chronisches Schleudertrauma
- Chronische Borreliose
- Störungen bei Silikonimplantaten in der Brust
- Nahrungsmittelallergien
- Chronische Rückenschmerzen
- Erektile Dysfunktion
- Interstitielle Zystitis
Viele Patienten finden trotz umfangreicher Diagnostik keine Ursache und suchen ihr ganzes Leben lang nach einem möglichen, bis dato nicht geklärten, psychosomatischen Auslöser für ihr Unwohlsein. Man weiß jedoch bereits, dass das Schmerzempfinden in einem Gehirnareal entsteht, in dem auch die Gefühle entstehen. So sind Gefühle und Schmerzen eng miteinander verbunden. Bei negativen Gefühlen kann es bei diesen sensiblen Menschen also zu Schmerz kommen.
Laut medizinischer Statistik werden um die 35 % der Patienten, die an somatoformen Beschwerden leiden, mit einer sogenannten “maskierten” Depression diagnostiziert. Diese Form der Depression, die sich durch körperliche Schmerzen oder Funktionsstörungen äußert, wird daher auch als somatische oder somatoforme Depression bezeichnet.
- Belastende Lebensereignisse (Scheidung, finanzielle Notlage, Todesfall in der Familie, Entlassung, seelische Traumata)
- Einsamkeit und Ausgrenzungen in der Kindheit
- Permanente Stresssituationen
- Zwischenmenschliche Konflikte
Ja, die somatische Störung kann mithilfe geeigneter Behandlungsmethoden geheilt werden, was bereits wissenschaftlich belegt ist. Die Behandlungsdauer kann jedoch Monate oder Jahre dauern und erfordert eine Kombination aus Psychotherapie, Medikamentengabe, Massagen und Entspannungstechniken sowie die Mitarbeit der direkten Angehörigen.
Wie verhalten sich Patienten mit dieser Störung?
Die Ursache von somatoformen Störungen sind psychische Aspekte. Patienten, die an dieser Störung leiden, zeichnen sich in der Regel durch Schonung, Vermeidungsverhalten und häufige Arztwechsel aus. Die betroffenen Patienten achten ständig auf ihr Befinden und bewerten ihren Zustand kritisch. Sie haben das Bedürfnis, sich in ihrem Umfeld oder beim Arzt rückzuversichern, dass keine ernsthafte Krankheit vorliegt, denn sie tendieren zu der Überzeugung, dass sie nur gesund sind, wenn sie keinerlei Symptome aufweisen. Die kleinsten Irregularitäten können in der Regel Angst- und Panikzustände auslösen.
Sie tendieren allgemein dazu, harmlose somatische Symptome, wie z. B. Übelkeit, als Anzeichen für eine ernsthafte Krankheit zu werten und den Arzt dementsprechend dazu zu bringen, entsprechende Medikamente aufzuschreiben. Auf Druck des somatischen Patienten werden daher oft Neuroleptika, Schmerzmittel und Tranquilizer aufgeschrieben, die bei Langzeiteinnahme Abhängigkeit erzeugen können. Bringt die medikamentöse Behandlung denn keinen Erfolg, wird der Arzt gewechselt. Das bringt die Betroffenen mit der Zeit dazu, neben Angst und Sorge auch Wut und Argwohn zu empfinden, da niemand helfen kann.
Wie soll die Therapie für diese Patienten aussehen?
Aufgrund der angespannten Gefühlslage von Betroffenen einer somatoformen Störung stellt die Psychotherapie die wichtigste Behandlung bei somatischen Störungen dar. Folgende drei Ziele sollen mit der Therapie erreicht werden:
- Übertriebene Ängste sollen abgebaut werden
- Realistisches Gesundheitswissen soll erarbeitet werden
- Schonverhalten soll abgebaut werden
Besonders bewährt hat sich bei Patienten mit einer somatoformen Störung die kognitive Verhaltenstherapie (KVT). Die Probleme der Patienten werden durch Selbstbeobachtung, Aufmerksamkeitsfokussierung, Veränderung der Denkmuster und eine direkte Hilfestellung für den Alltag angegangen.
Der Zusammenhang von Körper und Psyche
Menschen mit psychosomatischen Schmerzen sollten den Zusammenhang von Körper und Psyche verstehen. Ganz nach dem Motto: „Mir liegt ein Problem im Magen“ oder „ihm ist eine Laus über die Leber gelaufen“, soll den Patienten das Wechselspiel zwischen Körper und Seele vermittelt werden. So ist es bei der Somatisierungsstörung-Behandlung wichtig, dass den Patienten der ganzheitliche Zusammenhang klar wird. So wird ihnen zum Beispiel bei der Psychotherapie vermittelt, sich bei z. B. beim Auftreten von Blähungen zu fragen, welche Angst sich wohl im Bauch befindet, die Blähungen verursacht.
Der wichtigste Bestandteil der somatoformen Schmerzstörungstherapie stellt ebenfalls die Psychotherapie dar. Obwohl Schmerzen bestehen, wird von der permanenten Gabe von Schmerzmitteln abgeraten.
Eine Gesprächstherapie hat bei der somatoformen Schmerzstörung-Therapie folgende Ziele:
- Förderung der Schmerz- und Gefühlswahrnehmung
- Der Patient wird auf die Schmerzwahrnehmung sensibilisiert und soll in der Lage sein, diese zu verändern
- Es soll erlernt werden zwischen Schmerz und Gefühlen zu unterscheiden
- Den mit den Schmerzen verbundenen Gefühlen soll der benötigte Raum gegeben werden
- Die “Schmerz”-Antwort bei aufkommenden Gefühlen soll durch andere, schmerzfreie Gefühlsausdrucksformen ersetzt werden
- Förderung der allgemeinen Selbstwahrnehmung
Das Erkennen der eigenen Wünsche und Bedürfnisse sowie Belastungsgrenzen und Überforderungssituationen steht bei der Therapie im Vordergrund. Dazu werden bei Patienten mit somatoformen Schmerzstörungen die zwischenmenschlichen Beziehungen genauer betrachtet. Es wird das eigene Verhalten in Konfliktsituationen analysiert. Der Fokus richtet sich bei der Therapie auch auf die Erwartungen an sich selbst und andere. Durch die Gesprächstherapie lernen die Patienten neue Ziele, Bedürfnisse und Erwartungen zu definieren, womit Selbstfürsorge und Achtsamkeit verbessert werden. Somit lernen sich die Patienten besser kennen und können mögliche Überforderungssituationen leichter erkennen.
- Psychotherapeutische Aufarbeitung des seelischen Schmerzauslösers
In der Therapie der somatoformen Schmerzstörung geht es weniger um die Schmerzbewältigung, sondern um die Bearbeitung zugrunde liegender Konflikte und um das Finden möglicher, andauernder Überforderungssituationen. Im Verlauf der Therapie werden zurückliegende Traumata, Enttäuschungen, Kränkungen und Verluste durchleuchtet und der Patient kann sich ausgiebig zu diesen Themen äußern sowie Feedback vom Therapeuten einholen. Diese Art des Aufarbeitens trägt bei somatoformen Störungen entscheidend zur Entlastung und somit zur Schmerzreduktion bei.
Schmerzmittel bringen bei den somatoformen Schmerzstörungen meist keine oder allenfalls nur eine kurzfristige Schmerzlinderung. Wenn eine zugrunde liegende Depression diagnostiziert wurde, dann können Antidepressiva dem Patienten helfen, eine gewisse Distanz gegenüber dem Schmerz bzw. der Störung aufzubauen.
Die somatoforme Therapie setzt sich aus medizinischen und psychotherapeutischen Maßnahmen zusammen, welche das Auftreten oder die Verschlimmerung von psychosomatischen Störungen, die beispielsweise durch Stress entstehenden können, zu verhindern. Die stationäre Behandlung kann in psychosomatischen Kliniken in Deutschland oder an Urlaubsorten, wie zum Beispiel Mallorca stattfinden. Patienten verweilen in der Regel über einen Zeitraum von 4 bis 8 Wochen in der Institution, mit dem Ziel nach dieser Zeit besser im Alltag zurechtzukommen.
Luxus-Kliniken für somatoforme Störungen
Bei der stationären Behandlung in einer Kur-Klinik oder Luxus-Klinik kann der Patient vom Alltagsstress loslassen. Beinahe alles wird für den Patienten übernommen und er kann sich voll und ganz auf seine Heilung konzentrieren. Dementsprechend wird er in einer Luxus-Klinik keinerlei Stress ausgesetzt.
In der Regel wird bei einer stationären Behandlung in hochklassigen Psychotherapie-Kliniken auf Folgendes geachtet:
- Gesunde Ernährung, die körperlich und mental stärkt
- Professionelle Psychotherapie an einem Urlaubsort mit Meer und Sonne
- Gründliche Aufklärung über die somatoforme Störung
- Medizinische und psychologische Betreuung
- Alternativ-medizinische Maßnahmen, wie zum Beispiel Darmreinigung
- Kreativtherapien, wie Kunst-, Körper oder Musiktherapie
- Geistige Erholung durch Entspannungsmethoden, wie Meditation
- Rund um die Uhr Betreuung durch Experten
- Entspannte und freundliche Atmosphäre
- Körperliche Entspannung durch Massagen und Wellness
- Körperliche Fitness bzw. Rehabilitation durch geschultes Personal
Welche Zielgruppe wird angesprochen?
Im Grunde ist die Kombinationstherapie aufgrund ihrer hohen Wirksamkeit in einer stationären Luxus-Kurklinik für alle Zielgruppen angeraten.
Menschen mit einer somatoformen Störung sind in vielen Fällen nicht in der Lage zu arbeiten. Dies fällt besonders schwer ins Gewicht bei Menschen, die eine bedeutende berufliche Position einnehmen. Der Trend geht daher bei Executives, darunter Führungskräfte und High Potentials, zu den hochkarätigen Luxus-Kliniken, die zum Beispiel ein spezielles Kombinationsangebot aus östlicher und westlicher Medizin vereinen.
Die Rückfallprävention ist laut medizinischer Statistik bei stationären Aufenthalten in solchen Institutionen höher, da die Betroffenen über mehrere Wochen intensiv auf das Leben außerhalb der Klinik vorbereitet werden. Diese Personengruppe kann sich in der Regel nur wenige Auszeiten leisten, da sie in der Regel hohe Personalverantwortung und unternehmerische Entscheidungskompetenz hat.
Unterstützend zur Psychotherapie werden in vielen spezialisierten, psychosomatischen Luxus-Kliniken Kreativtherapien, wie Kunsttherapie, Körper- oder Musiktherapie angeboten. Die Patienten haben bei diesen Therapieformen die Möglichkeit, sich ohne Worte auszudrücken. Durch das Öffnen hin zum Kreativem können sich wichtige Gefühle äußern, welche die Betroffenen eventuell lange Zeit unterdrückt haben.
In der stationären Therapie wird außerdem Biofeedback zur Diagnose und Behandlung somatischer Störungen eingesetzt. Betroffene weisen in der Regel starke Anspannung der Muskulatur und erhöhte Herzrate auf. Die Biofeedbackgeräte zeigen den Betroffenen somit die messbaren Anzeichen ihrer Störung auf. Durch regelmäßige Messungen lernen die Patienten ihre verschiedenen Körperzustände kennen. Sie können auf diese Weise erkennen, wann sie gestresst sind und herunterfahren sollten.
Entspannungsverfahren
Um Stress und Ängste abzubauen, sollen Maßnahmen eingeleitet werden, bei denen die Patienten aufhören nachzudenken und ihren Körper entspannen. Dies kann unter anderem zur Schmerzlinderung und verbesserten Körperwahrnehmung führen.
Folgende Entspannungstechniken sind zur somatoforme Störung-Therapie geeignet: Autogenes Training, Tai-Chi, progressive Muskelrelaxation (PMR) und Yoga.
Massagen und Körpertherapeutische Übungen unterstützen die Patienten auf mehreren Wegen, denn sie helfen:
- Körperliche Anspannung zu mildern
- Betroffene Körperteile zu vitalisieren
- Die Durchblutung anzukurbeln
- Den Stressabbau zu fördern
- Den Körper zu mobilisieren
Die Somatisierungsstörung selbst behandeln ist nicht möglich.
Patienten, die an dieser Störung leiden, sind in der Regel aufgrund der körperlichen Einschränkungen, wie Phantomschmerzen oder unerklärlichen Funktionsstörungen, mit der Situation überfordert und in vielen Fällen nicht fähig, die richtigen Überlegungen und Maßnahmen zu treffen. Daher benötigen sie je nach Schweregrad der Störung fremde, therapeutische Hilfe.
Somatisierungsstörung Selbsthilfe
Es gibt für viele Leiden sehr effektive Selbsthilfegruppen, doch gerade in diesem Bereich ist der gegenseitige Austausch von Gleichgesinnten nicht unbedingt zielführend. Die Leidtragenden der somatoformen Störung sind in der Regel der Meinung, dass die Störung oder die Schmerzen entgegen den Expertenaussagen doch organisch begründet seien. Wenn mehrere Menschen zusammenkommen, die alle dieser falschen Meinung sind, dann kann dies möglicherweise kontraproduktiv für weitere Therapien sein.
Der Artikel
Über diesen Artikel
✔ Medizinisch geprüft
✔ Evidenzbasierte Quellen
✔ Regelmäßig aktualisiert
✔ Klinisch verifiziert
Dieser Artikel wurde vom klinischen Redaktionsteam von THE BALANCE verfasst und von einem approbierten Arzt oder Psychotherapeuten (z. B. Arzt, Psychiater, klinischer Psychologe oder vergleichbare Qualifikation) geprüft. Unsere Gutachter stellen sicher, dass die Informationen dem aktuellen Forschungsstand, anerkannten medizinischen Leitlinien und bewährten Verfahren in der Behandlung von psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen entsprechen. Die medizinischen Redakteure von THE BALANCE verfügen über umfangreiche klinische Erfahrung in der Betreuung von Patienten in stationären, ambulanten und privaten Luxusbehandlungseinrichtungen in ganz Europa und weltweit.
Redaktionelle Standards & Integrität
THE BALANCE befolgt strenge redaktionelle und klinische Prüfstandards, um Genauigkeit, Ausgewogenheit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten:
Alle medizinischen Aussagen basieren auf maßgeblichen Quellen wie der WHO, dem NIMH, der APA, dem NHS, dem CDC und der SAMHSA.
Statistiken verwenden die aktuellsten und zuverlässigsten verfügbaren Forschungsergebnisse. Medizinische oder therapeutische Aussagen werden nur mit klaren, überprüfbaren Belegen getroffen. Die Inhalte werden regelmäßig überprüft und aktualisiert, um den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, Behandlungsleitlinien und klinischen Best Practices Rechnung zu tragen. Kommerzielle Interessen haben keinen Einfluss auf die klinische Genauigkeit; alle klinischen Erkenntnisse werden unabhängig geprüft. Empfehlungen beinhalten gegebenenfalls Kontext, Einschränkungen und Alternativen.
Wie wir Quellen prüfen
Unsere klinischen Autoren und Redakteure stützen sich auf:
Peer-Review-Studien und Metaanalysen
Nationale und internationale Behandlungsleitlinien
Berufsverbände und Aufsichtsbehörden
Verifizierte öffentliche Daten von renommierten Institutionen
Wir verwenden keine anekdotischen Berichte, unbestätigten Behauptungen oder kommerziell voreingenommenen Quellen. Jede faktische Aussage wird durch gesicherte Erkenntnisse gestützt.
Interessenkonflikte
THE BALANCE bietet private Behandlungsleistungen im Bereich psychische Gesundheit und Sucht an. Unsere klinischen Gutachter gewährleisten jedoch, dass alle Inhalte objektiv, nicht werblich und ausgewogen bleiben. Bei der Erörterung von Behandlungsoptionen erläutern wir deren Grenzen, Risiken und Alternativen. Die Sicherheit unserer Leser und eine fundierte Entscheidungsfindung stehen für uns an erster Stelle.
Sicherer Umgang mit diesen Informationen
Psychische Erkrankungen und Suchterkrankungen sind komplex und individuell sehr unterschiedlich. Die Informationen in diesem Artikel dienen ausschließlich allgemeinen Bildungszwecken und ersetzen keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Wenn Sie oder jemand in Ihrem Umfeld Symptome aufweist, wenden Sie sich bitte an eine qualifizierte medizinische Fachkraft. Um die Genauigkeit und Vertrauenswürdigkeit unserer Artikel zu gewährleisten, aktualisiert THE BALANCE diese regelmäßig, sobald neue Forschungsergebnisse und klinische Leitlinien verfügbar sind.
Brauchen Sie Hilfe?
Wenn Sie Probleme haben, müssen Sie diese nicht allein bewältigen. Es gibt Unterstützung – egal ob Sie sich überfordert, ängstlich oder depressiv fühlen oder mit Alkohol- oder Drogenproblemen zu kämpfen haben. Wenn Sie sich unsicher fühlen, sich selbst gefährden oder jemand anderes in unmittelbarer Gefahr ist, rufen Sie sofort den Notruf an.
Sprechen Sie jetzt mit jemandem (kostenlos & vertraulich)
Wählen Sie Ihr Land, um eine vertrauenswürdige Hotline in Ihrer Nähe zu finden:
Spanien
Suizid- und Krisen-Hotline: 024 (rund um die Uhr, kostenlos, mehrsprachig)
Samaritans in Spanien: 900 525 100 (rund um die Uhr)
Schweiz
Die Dargebotene Hand / La Main Tendue: 143 (rund um die Uhr)
Pro Juventute (Jugend): 147
Vereinigtes Königreich
Samaritans: 116 123 (rund um die Uhr, kostenlos)
NHS-Notfallhilfe bei psychischen Problemen: 111 (rund um die Uhr)
Vereinigte Staaten
988 Suizid- und Krisen-Hotline – Anruf, SMS oder Chat unter 988 (rund um die Uhr)
Kanada
9-8-8 Suizid-Krisen-Hotline – Anruf oder SMS unter 988 (rund um die Uhr, landesweit)
Talk Suicide Kanada (alternativ): 1-833-456-4566
Frankreich
Nationale Suizidpräventionsnummer: 3114 (rund um die Uhr, kostenlos)
Deutschland
TelefonSeelsorge: 116 123
Alternativnummern: 0800 111 0 111 / 0800 111 0 222
Italien
Telefono Amico Italia: 800 860 022 oder 02 2327 2327
Kein Notfall, aber Sie benötigen Unterstützung?
Wenn Sie sich nicht in unmittelbarer Gefahr befinden, aber sich Sorgen um sich selbst oder eine Ihnen nahestehende Person machen, kann es entscheidend sein, frühzeitig Hilfe zu suchen.
Hilfsangebote in Ihrer Nähe finden
Diese Website listet geprüfte Fachkräfte für psychische Gesundheit, Suchtspezialisten und Behandlungsprogramme auf, die nach Land und Ort durchsucht werden können. Nutzen Sie den Bereich „Behandlung finden“ / „Anbieter“, um verfügbare Optionen zu entdecken.
Oder kontaktieren Sie uns
Wenn Sie Hilfe bei den nächsten Schritten benötigen, können Sie sich vertraulich an unser Team wenden. Wir hören Ihnen unvoreingenommen zu und helfen Ihnen, passende Optionen zu finden.
Kontaktieren Sie unser Team
Telefon: +41445005111
E-Mail: help@thebalance.clinic
Erreichbarkeit: Mo.–So., 7:00–22:00 Uhr MEZ
Sie wissen nicht, was Sie sagen sollen? Schreiben Sie einfach: „Ich brauche Hilfe.“ Wir kümmern uns um den Rest.
