
- Laut medizinischer Statistik leiden mehr als ein halbes Prozent der Bevölkerung in Deutschland an einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung (komplexe PTBS).
- Die Störung kann einen schweren Verlauf haben und stellt für viele Betroffene starke Einschränkungen in der Lebensqualität dar.
- Im Deutschen ist diese schwerwiegende Krankheit auch als komplexe Traumafolgestörung bekannt.
Laut medizinischer Statistik leiden mehr als ein halbes Prozent der Bevölkerung in Deutschland an einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung (komplexe PTBS). Die Störung kann einen schweren Verlauf haben und stellt für viele Betroffene starke Einschränkungen in der Lebensqualität dar. Wir beantworten in diesem Artikel die Frage: “Ist die komplexe posttraumatische Belastungsstörung heilbar?” und berichten alles Wichtige zu Symptomen, Verlauf, Prognose und Kliniken.
Die komplexe posttraumatische Belastungsstörung wird auf Englisch disorders of extreme stress not otherwise specified, kurz DESNOS oder einfach nur als complex PTSD, kurz C-PTSD bezeichnet. Im Deutschen ist diese schwerwiegende Krankheit auch als komplexe Traumafolgestörung bekannt. Sie zählt zu den chronischen Belastungsstörungen der besonderen Art. Die Betroffenen sind bei einer komplexen PTBS vom Typ 2 Traumata betroffen. Es handelt sich bei Typ 2 Traumata um andauernde oder sich wiederholende traumatische Erlebnisse, die hauptsächlich durch Menschen verursacht wurden, wie zum Beispiel: Missbrauch, Folter, Vergewaltigung, Geiselnahmen, Krieg und Vertreibung.
Der Begriff komplexe PTBS ist relativ neu und bezeichnet die dauerhafte Persönlichkeitsveränderung nach seelischer Verletzung oder Katastrophenerfahrung.
Die komplexe Traumafolgestörung ist ein Zustand, bei dem die Betroffenen Symptome der PTSD zusammen mit zusätzlichen Symptomen erfahren, wie zum Beispiel:
- Schwierigkeiten, Emotionen zu kontrollieren
- Wut und Misstrauen gegenüber anderen Menschen
- Ständige Gefühle der inneren Leere und Hoffnungslosigkeit
- Gefühle der Wertlosigkeit
- Gefühl der Andersartigkeit im Vergleich zu anderen Menschen
- Betroffene denken, dass niemand kann, was ihnen passiert ist
- Rückzug von sozialen Beziehungen
- Regelmäßige Selbstmordgedanken
- Scham- oder Schuldgefühle
- Sich getrennt fühlen von Freunden und Familie
- Beziehungsschwierigkeiten
- Destruktives oder riskantes Verhalten wie Selbstverletzung, Alkohol- oder Drogenmissbrauch
- Dissoziative Symptome, wie Depersonalisierung oder Derealisation
- Phasen von Aufmerksamkeits- und Konzentrationsverlust
- Körperliche Symptome: Kopfschmerzen, Schwindel, Schmerzen in der Brust, Bauchschmerzen
Laut medizinischer Statistik besteht bei rund zwei Drittel der Patienten mit PTBS das Risiko der Entwicklung einer chronischen und somit komplexen PTBS. Dabei können die Symptome sich bei der Entwicklung stark verändern oder variieren.
Da es bei einer Dauerbelastung Jahre dauern kann, bis die Symptome einer komplexen Traumafolgestörung erkannt werden, kann die Entwicklung eines Kindes, einschließlich seines Verhaltens und Selbstbewusstseins, sich mit zunehmendem Alter verändern und daher ist hier von dauerhafter Persönlichkeitsveränderung die Rede. Betroffene, vor allem Erwachsene, verlieren in der Regel das Vertrauen zu anderen Menschen und entwickeln im Laufe der Krankheit psychosomatische Störungen und psychische Folgekrankheiten, die ihre Lebensqualität stark einschränken.
Ist die komplexe posttraumatische Belastungsstörung heilbar?
Eine Genesung ist bei einer komplexen Traumafolgestörung zweifellos möglich. Die Störung resultiert aus extremer Gewalt, Missbrauch oder anderen Traumata, die über einen längeren Zeitraum aufgetreten sind. Im Allgemeinen sind Traumafolgestörungen schwer zu behandeln sein, da der Patient mit dem Therapeuten zusammenarbeiten muss, um die Hintergründe des Traumas aufzudecken, was äußerst schmerzhaft sein kann.
Dies bedeutet jedoch keinesfalls, dass eine erfolgreiche Behandlung nicht möglich sind. Eine Langzeittherapie ist laut medizinischer Statistik mit einer produktiven, therapeutischen Allianz zwischen Patient und Therapeut sehr effektiv. Diese Beziehung kann sich durchaus mit Zeit, Geduld, Sorgfalt und Vertrauen entwickeln. Die Ergebnisse werden mit der richtigen Kombination aus klinischer, Peer- und Familienunterstützung jedoch noch erheblicher verbessert.
Komplexe PTBS: Lebenserwartung
Zahlreiche Studien zeigen auf, dass schwere, langwierige Belastungen in der Kindheit später zu zahlreichen Störungen führen können, welche die Lebenserwartung beeinträchtigen. Es ist von einer verringerten Lebenserwartung bei komplexer PTBS auszugehen (bis zu 20 Jahre), wenn folgende Fälle vorliegen:
- Die traumatischen Ereignisse ereigneten sich früh im Leben
- Das Trauma wurde von einem Elternteil oder Betreuer verursacht
- Die Person hat das Trauma über einen langen Zeitraum erlebt
- Die Person war während des Traumas alleine
- Es besteht noch Kontakt mit der Person, die für das Trauma verantwortlich ist
Komplexe PTBS: Schwerbehinderung
Viele Betroffene einer PTBS haben Probleme, ihren Alltag zu bewerkstelligen und ihren Job auszuführen. Hier ist die Rede von Anpassungsstörungen aufgrund der traumatischen Erfahrung und der entsprechenden Persönlichkeitsveränderung. Wenn die Symptome schwerwiegend sind, so kann die komplexe posttraumatische Belastungsstörung als Behinderung geltend gemacht werden. Dies ist möglich, sobald die gesundheitliche Schädigung länger als ein halbes Jahr besteht und von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweicht.
Dazu wird ein Antrag beim Versorgungsamt gestellt. Durch diese Stelle wird herausgestellt, ob eine Behinderung vorliegt. Wenn dort ein Antrag auf Behinderung gestellt wird, dann wird durch einen medizinischen Gutachter bestimmt, ob und inwiefern eine Behinderung vorliegt. Hierzu wird der Gutachter den “Grad der Behinderung” in GdB festlegen. So werden zum Beispiel soziale Anpassungsschwierigkeiten aufgrund von Trauma, mit einem GdB von 50 bis 70 und schwere Anpassungsschwierigkeiten sogar mit einem GdB von 80 bis 100 bewertet. In den versorgungsmedizinischen Grundsätzen sind mehr Informationen über das Thema staatliche Hilfe bei Behinderung durch Traumafolgestörung zu erfahren.
Die Diagnose kann noch von einem entsprechenden Arzt durchgeführt werden. Es bestehen jedoch auch Online-Tests. PTSD-7 ist ein Test für das Kurz-Screening von PTSD. Anhand der sieben typischen PTBS-Symptome soll erfasst werden, ob das Vorliegen von PTBS bei einer Person wahrscheinlich ist.
In Deutschland gibt es eine Reihe von psychosomatischen und psychiatrischen Kliniken, die bei einer komplexen Traumafolgestörung entsprechende Traumatherapie anbieten. Das Traumatherapie-Angebot ist von Klinik zu Klinik sehr unterschiedlich. Die therapeutische Bindung, sprich das Vertrauensverhältnis zwischen Patienten und Therapeut, ist die Basis einer jeden Traumatherapie. Daher ist es wichtig, dass eine Klinik über erfahrenes Personal verfügt, das sich auf den Patienten einlassen kann.
Es gibt drei verschiedenen Typen von Kliniken in Deutschland:
- Kliniken, die eine eigene Traumastation haben. Diese sind bestens erfahren in der Traumatherapie und bieten ein breitgefächertes Programm an, das gerade bei der komplexen PTBS sehr wirksam ist.
- Kliniken mit traumatherapeutischem Angebot: Sie verfügen über keine eigene Traumastation, bieten jedoch traumatherapeutische Angebote an
- Tagesklinische Angebote: Es gibt Kliniken, die wöchentliche Gruppentherapie-Sitzungen anbieten bzw. ein ambulantes Programm zu Verfügung stellen.
Generell wird bei einer komplexen Traumafolgestörung empfohlen, dass die Betroffenen über einen Zeitraum von 4 bis 6 Wochen eine stationäre Traumtherapie in Anspruch nehmen. Eine vollstationäre Behandlung ist in vielerlei Hinsicht sinnvoller. Die Patienten erhalten Einzel- und Gruppentherapie, befinden sich in einer sicheren Umgebung und können sich voll und ganz auf die Behandlung konzentrieren.
Klinik am Waldschlößchen
Die Klinik liegt in Dresden und verfügt über eine eigene Traumastation. Privatversicherte, Selbstzahler und auch Kassenpatienten sind hier willkommen. Das Krankenhaus ist spezialisiert auf psychosomatische Erkrankungen und psychischen Folgestörungen von Traumata, wie die komplexe Traumafolgestörung, Depressionen, Suchterkrankungen usw. Die Behandlung folgt dem biopsychosozialen Modell mit einem störungsspezifischen und individuell an den Patienten angepassten Behandlungsansatz.
Folgende Therapiebausteine werden bei der stationären Therapie angeboten:
- Expositions- der Konfrontationstherapie mit imaginativen Verfahren: EMDR, IRRT, die Beobachtertechnik und die Bildschirm- oder Screentechnik
- Entspannungstherapie: Yoga-Kurse, Qigong-Kurse, Meditation sowie Angebote zum Singen und Tanzen werden offeriert
- Freizeitausgleich: Die Klinik liegt im Grünen und bietet vielfältige Freizeitangebote
Asklepios Klinik Nord – Ochsenzoll
Ein umfangreiches Angebot im Bereich Traumatherapie bietet auch die Asklepios Klinik in Hamburg. Willkommen sind Versicherte einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung, Beihilfeberechtigte oder Selbstzahler. Der inhaltliche Therapieschwerpunkt liegt in der Behandlung komplex traumatisierter Patienten. Schwerpunkt ist die stationäre Therapie. Angeboten wird auch die teilstationäre Therapie und die ambulante Traumatherapie. Patienten ist es dabei möglich, vom stationären in das teilstationäre Modul und auch umgekehrt zu wechseln. Die Sitzungen finden in Einzel- und Gruppentherapie statt. Es besteht die Möglichkeit für Rooming-In-Patienten, d.h. eine psychisch kranke Mutter darf ihr Kind zur stationären Therapie mitbringen. Traumatisierten Patienten wird empfohlen, die stationäre Therapie über 6 Wochen zu absolvieren. Die multidimensionalen Therapiebausteine zur Behandlung des komplexen posttraumatischen Belastungssyndroms sind:
DBT-PTSD, CPT, prolonged Exposure, IRRT, Traumatherapie nach Reddemann und Sachsse sowie tiefenpsychologische und verhaltenstherapeutische Elemente in Kombination mit Ergotherapie und Bewegungstherapie
AMEOS Klinikum Dr. Heines Bremen
Das AMEOS Klinikum ist ein modernes Fachkrankenhaus für Psychosomatik, Psychotherapie und Psychiatrie in Bremen und verfügt über eine eigene Traumastation zur stationären und ambulanten Behandlung. Die qualifizierte traumaspezifische Therapie des ältesten psychiatrischen Klinikums in Deutschland orientiert sich an dem von Dr. Luise Reddemann entwickelten Bielefelder Modell. Es finden Einzel- und Gruppentherapie statt. Aufgenommen werden Versicherte einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung, Beihilfeberechtigte oder Selbstzahler. Folgendes multidimensionales Therapieangebot besteht hier:
- Pflegerische Einzelgespräche im Rahmen des Bezugspflegesystems
- Imaginations- und Achtsamkeitsübungen
- Angstbewältigungstraining
- Traumabearbeitende Therapie: EMDR, Screen- oder Beobachtertechnik
- Familien- oder Paargespräche sowie Sozialberatung
- Kunsttherapie
- Aromatherapie, Gartengruppe, Qi Gong, Sport und Schwimmen
Luxuskliniken für die komplexe PTBS
Es gibt anspruchsvolle Kliniken, die sich darauf spezialisiert haben, den Patienten bei einem stationären Aufenthalt so gut wie möglich zu entlasten und entspannen. Diese Kliniken bieten in der Regel ein ganzheitliches Therapieprogramm in privater, abgeschotteter Umgebung an, bei dem Wellness und gesunde Ernährung ebenso dazugehören. Durch ein großes Angebot an Arzt- und Pflegepersonal erfahren die Patienten ein recht intensives, breitgefächertes Programm, das vor allen Dingen Menschen gewidmet ist, die in recht kurzer Zeit wieder einsatzbereit sein müssen. Zu der Zielgruppe zählen zum Beispiel Menschen hohen beruflichen Ranges, sogenannte High-Professionals, die eine hohe Personalverantwortung haben und sich keine Auszeiten erlauben können. Das Angebot richtet sich dabei in erster Linie an Selbstzahler und Privatversicherte.
Klinik Friedenweiler
Die Behandlung in der Klinik Friedenweiler besteht in einem multidisziplinären Therapieansatz für die komplexe Traumafolgestörung. Der Fokus der Behandlung liegt auf den psychotherapeutischen Einzelgesprächen. Es wird jedoch auch Gruppentherapie angeboten. Das Programm ist relativ breit gefächert und die folgenden Therapiebausteine können noch mit weiteren Techniken ergänzt werden. Sie umfassen:
- Stabilisierungstechniken
- Traumatherapie mit EMDR
- Gruppentherapie im Rahmen von Prozess- und Lösungsgruppen
- Auf PTBS ausgerichtete Gruppenpsychotherapie, wie z.B. eine Traumagruppe
- Sporttherapeutisches Angebot (Bogenschießen, Boxen, Atemtherapie, Nordic Walking)
- Individuelle Körpereinzeltherapie
- Ausdauersportarten
- Kreative Therapien wie Kunst- und Musiktherapie
- Entspannungs- und Achtsamkeitsverfahren
- Yoga
- Akupunktur
The Balance
Ein weiteres gutes Beispiel ist die spezialisierte Luxusklinik The Balance mit dem Standort Mallorca. Der Fokus liegt auf der gezielten Einzeltherapie in sicherer und diskreter Atmosphäre. Bei Luxuskliniken dieser Art stehen intensive Selbstentwicklung und Regeneration an oberster Stelle. Die Patienten profitieren von der besonders empathischen, wertschätzenden, lösungsorientierten und ressourcenorientierten Haltung des professionellen Personals. Gerade bei der Behandlung der komplexen Traumafolgestörung ist dies sehr wichtig. Dazu bietet die Klinik einen ganzheitlichen und personalisierten Ansatz mit biochemischer Restauration, medizinischer Rund-um-die-Uhr-Betreuung, Psychotherapie, Kunsttherapie, pferdegestützter Therapie, Musiktherapie, Gehirntraining, Akupunktur, Massage, Fitness, Personal Training und Achtsamkeitstraining. Es werden auch intensive Familientherapie, Gruppendiskussionen und verschiedene Workshops angeboten.
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